Kultur in Not – Sinngespräche hinterfragen die Zukunft der Szene
Wo steht die Kreisstadt Hofheim in Sachen Kultur – und wer trägt das kulturelle Leben wirklich? Unter dieser Leitfrage widmen sich die 26. Hofheimer Sinngespräche des Volksbildungsvereins (VBV) am Freitag, 4. September, der aktuellen Lage und den Perspektiven der örtlichen Szene.
Angesichts der prekären städtischen Haushaltslage gewinnt die Debatte um Prioritäten und öffentliche Fördermittel eine zunehmende Brisanz. Im Zentrum des Abends stehen drängende Fragen: Wird das kulturelle Angebot überhaupt von einer breiten Bürgergesellschaft getragen – oder nur von ein paar wenigen Menschen gepflegt ? In der VBV-Pressemitteilung heißt es weiter, dass die Veranstaltung auch den Wandel des kulturellen Verständnisses durch den rasanten Auftrieb der sozialen Medien thematisiert – ob Kultur eher zum schnellen Freizeitvergnügen wird oder ein elitärer Auftrag mit erhabenem Anspruch für das Besondere bleibt.
Für den fachlichen Auftakt sorgt die hessische Kultusministerin a. D. Karin Wolff, ehemalige Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Die Moderation übernimmt Ansgar Kemmann vom Bürgerverein Demokratieort Paulskirche.
Erstmals tritt der Kunstverein Hofheim als offizieller Kooperationspartner der Sinngespräche auf – ein deutliches Signal für die Relevanz des Themas innerhalb der Szene. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Schönbornsaal des Kellereigebäudes in Hofheim.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse für 15 Euro. Der Vorverkauf läuft für 12 Euro (10 Euro für Mitglieder) über die VBV-Webseite sowie die Buchhandlung Tolksdorf in Hofheim.
Quelle: VBV / Bild: Inge Neumeyer mit Canva

