Auto stürzt auf Bahngleise in Bayern: Drei Tote aus Main-Taunus-Kreis
Bayerische Medien sprechen von einem „Horror-Unfall“ und „dramatischen Bildern“: Nahe Regensburg ist am Donnerstagmorgen ein Auto von der Autobahn A3 abgekommen und auf das Gleisbett einer stark befahrenen Bahnstrecke gestürzt. Die drei Insassen starben noch an der Unfallstelle. Nach Polizeiangaben stammen sie aus dem Main-Taunus-Kreis.
Der Unfallhergang ist weiterhin ungeklärt. Wie die bayerische Polizei mitteilte, kam der Wagen gegen 7 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg kurz vor einer Bahnunterführung von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und stürzte auf das Gleisbett der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Zu einer Kollision mit einem Zug kam es nicht; die Verletzungen der Insassen waren dennoch so schwer, dass alle drei noch vor Ort starben.
Laut Polizei handelt es sich bei den Todesopfern um einen 51-jährigen Fahrer, einen 33-jährigen Beifahrer sowie einen 16-jährigen Mitfahrer. Fahrer und Beifahrer besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit, der 16-Jährige die kosovarische. Bei dem Jugendlichen, der aus Marxheim stammte, soll es sich um einen Neffen des Fahrers gehandelt haben.
Die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg. „Die Ursache des Verkehrsunfalls ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen und derzeit noch unklar“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Behörde.
Quelle: Polizei Bayern

