Wildsachsen: Heimatmuseum zeigt besondere Schreibmaschinen-Schätze

Wildsachsen: Heimatmuseum zeigt besondere Schreibmaschinen-Schätze

Das Heimatmuseum des Heimat- und Geschichtsvereins Wildsachsen öffnet am Sonntag, 14. Dezember, von 15 bis 17 Uhr seine Türen für eine neue Sonderausstellung: „Historische Schreibmaschinen“. Weitere Öffnungstage sind Sonntag, 8. Februar, und Sonntag, 8. März 2026.

Zu sehen ist eine bemerkenswerte Sammlung mechanischer Klassiker – von Adler, Olympia und Torpedo bis hin zu einer Continental. Besonders spannend: Die Torpedo-Maschinen wurden einst in Frankfurt-Rödelheim gefertigt, vor allem für militärische Zwecke.

Viele der gezeigten Stücke stammen aus Wildsachsener Privathaushalten. Bürgerinnen und Bürger haben ihre Dachböden durchforstet und Lieblingsstücke zur Verfügung gestellt – oft verbunden mit persönlichen Geschichten.

So tippte Herr Kuske seine Diplomarbeit auf einer betagten Adler, mühsam mit Durchschlägen, lange bevor es Kopierer gab. Bert Fischer kaufte sich seine Olympia-Reiseschreibmaschine vom ersten Bundeswehrsold. Die Torpedo von Herrn Schehler war Teil eines mobilen Militärbüros und wurde sogar im Beiwagen eines Motorrads transportiert. Und Frau Kurz erinnert sich an die schwere, robuste Maschine ihrer Kindheit, auf der sie das Tippen lernte und später die Rechnungen für die Schreinerei ihres Vaters schrieb.

Noch sind nicht alle Geschichten zu den Exponaten erzählt – viele warten darauf, entdeckt und zugeordnet zu werden. Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins arbeitet derzeit mit Hochdruck an den letzten Vorbereitungen, um den Besucherinnen und Besuchern eine lebendige, liebevoll kuratierte Ausstellung zu präsentieren.

Quelle: Heimat- und Geschichtsverein Wildsachsen

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