Großeinsatz bei Lorsbach: Blutverschmierter Wagen im Wald führt zu Festnahme
Eine ungewöhnliche, ja rätselhafte Meldung kommt von der Polizei Westhessen: Es geht um ein verlassenes Auto im Wald, um Blutspuren, eine Festnahme – und ganz viele offene Fragen.
Das ist passiert: Ein automatischer Notruf aus einem Pkw hat am Samstagnachmittag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr nahe Lorsbach ausgelöst.
Der Notruf ging gegen 16:10 Uhr ein. Als die Einsatzkräfte das geortete Fahrzeug gegen 16:50 Uhr mitten im Wald entdeckten, bot sich ihnen ein mysteriöses Bild: Der Wagen stand verlassen mit weit geöffneten Türen da – daran klebte frisches Blut. Doch von den Insassen fehlte jede Spur.
Eine erste Suche im unmittelbaren Umfeld blieb ergebnislos. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine Großfahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Das brachte schließlich den Durchbruch: Die Besatzung entdeckte gegen 17:45 Uhr aus der Luft eine verdächtige Person und lotste die Bodenkräfte herbei. Im Bereich der Brückenstraße/Talstraße klickten daraufhin die Handschellen – der festgenommene Mann wies ebenfalls Verletzungen auf.
In der Polizeimeldung, die an diesem Samstag gegen 20 Uhr verschickt wurde, heißt es: „Derzeit laufen vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen.“ Das gesamte Geschehen sei noch unklar. Und: „Es besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit.“
Quelle: Polizei Westhessen

