Hofheim packt an: Bürger machen die Innenstadt essbar und grün

Hofheim packt an: Bürger machen die Innenstadt essbar und grün

Wo das Geld fehlt, beginnen die Bürger anzupacken: Erst vor wenigen Tage berichteten wir, dass dank ehrenamtlichem Engagement die Brunnen wieder fließen. Jetzt meldet sich die Initiative „Essbare Stadt“: Das zweite Projekt wurde realisiert. Wir veröffentlichen die Pressemitteilung im Wortlaut:

Unter dem Motto „Hofheim pflanzt – trotz leerer Kassen!“ hat sich zu Beginn des Jahres eine Aktionsgemeinschaft aus der Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt, der Initiative Essbare Stadt Hofheim und dem Gewerbeverein IHH zusammengefunden – unterstützt von der Bürgerstiftung Hofheim und dem Rathaus-Fachbereich Stadtgrün. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern ist es gelungen, sichtbar mehr und auch neues Grün in die Hofheimer Innenstadt zu bringen.

Durch Spenden und Blütenpatenschaften konnten rund 1.300 Pflanzen erworben werden, darunter etwa 700 essbare Pflanzen. Bei einer großen „Mitpflanz-Aktion“ Ende Mai entstanden neue Beete rund um den Ambet-Brunnen, Neubepflanzungen in der unteren Hauptstraße und in den Kästen in den Seitenstraßen der Altstadt. Viele Bürgerinnen und Bürger brachten im Rahmen dieser Aktion ihre Zeit, Arbeitskraft und Erfahrung mit viel Freude ein.

Nun folgte der letzte größere Schritt des Projekts: Vier Hochbeete wurden auf dem Tivertonplatz mit essbaren Pflanzen bepflanzt. Mitgeholfen haben unter anderem Jugendliche aus dem Hofheimer Sommercamp der „the new We gGmbH“ sowie Mitglieder der beteiligten Vereine und Initiativen. Gerade diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht den besonderen Wert der Aktion aus. Menschen aus unterschiedlichen Generationen, Vereinen, Initiativen und Lebenszusammenhängen arbeiten gemeinsam an einem konkreten Ziel: Sie verschönern nicht nur Plätze und Straßen, sondern schaffen Begegnungen, stärken das Miteinander und zeigen, was bürgerschaftliches Engagement auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen bewirken kann.

Die neu bepflanzten Flächen kommen der gesamten Stadtgesellschaft zugute. Sie stärken die Lebensqualität im Stadtraum, dienen dem Klimaschutz, bringen mehr Artenvielfalt in die Innenstadt und fördern den Zugang zu und den Umgang mit essbaren Pflanzen auf ungewöhnliche Weise. Aus diesem gemeinschaftlichen Gärtnern ist ein Projekt geworden, das über ein reines Einkaufen von Pflanzen deutlich hinausging.

essbar
Bürgermeister Willi Schultze (Mi.) mit den Essbare-Stadt-Machern Katharina Kownatzki und Norbert Preusche.

Im Herbst werden an verschiedenen Stellen noch einige Stauden ergänzt. Damit endet die diesjährige Pflanzaktion – die Initiative, gemeinsam etwas zu machen, jedoch nicht. Erste Ideen für das kommende Jahr sind bereits in der Abstimmung.

Die Aktionsgemeinschaft möchte an die Erfahrungen dieses Jahres anknüpfen, weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen und gerne neue Projekte anpacken. Die beteiligten Vereine und Initiativen danken allen Spenderinnen und Spendern, den Blütenpatinnen und Blütenpaten sowie den vielen ehrenamtlich Beteiligten. Ihr Einsatz hat gezeigt:

Wo Menschen Verantwortung übernehmen und zusammen aktiv werden, kann auch mit begrenzten finanziellen Mitteln viel für Hofheim erreicht werden. Eine Stadt im Wandel der Gegebenheiten – mit Menschen, die das Machen dem Klagen vorziehen.

Unter dem Motto „Hofheim pflanzt – trotz leerer Kassen!“ hat sich zu Beginn des Jahres eine Aktionsgemeinschaft aus der Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt, der Initiative Essbare Stadt Hofheim und dem Gewerbeverein IHH zusammengefunden – unterstützt von der Bürgerstiftung Hofheim und dem städtischen Fachbereich Stadtgrün. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern ist es gelungen, sichtbar mehr und auch neues Grün in die Hofheimer Innenstadt zu bringen.

Durch Spenden und Blütenpatenschaften konnten rund 1.300 Pflanzen erworben werden, darunter etwa 700 essbare Pflanzen. Bei einer großen „Mitpflanz-Aktion“ Ende Mai entstanden neue Beete rund um den Ambet-Brunnen, Neubepflanzungen in der unteren Hauptstraße und in den Kästen in den Seitenstraßen der Altstadt. Viele Bürgerinnen und Bürger brachten im Rahmen dieser Aktion ihre Zeit, Arbeitskraft und Erfahrung mit viel Freude ein.

Nun folgte der letzte größere Schritt des Projekts: Vier Hochbeete wurden auf dem Tivertonplatz mit essbaren Pflanzen gesetzt. Mitgeholfen haben unter anderem Jugendliche aus dem Hofheimer Sommercamp der „the new We gGmbH“ sowie Mitglieder der beteiligten Vereine und Initiative. Gerade diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht den besonderen Wert der Aktion aus. Menschen aus unterschiedlichen Generationen, Vereinen, Initiativen und Lebenszusammenhängen arbeiten gemeinsam an einem konkreten Ziel: Sie verschönern nicht nur Plätze und Straßen, sondern schaffen Begegnungen, stärken das Miteinander und zeigen, was bürgerschaftliches Engagement auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen bewirken kann. 

Die neu bepflanzten Flächen kommen der gesamten Stadtgesellschaft zugute. Sie stärken die Lebensqualität im Stadtraum, dienen dem Klimaschutz, bringen mehr Artenvielfalt in die Innenstadt und fördern den Zu- und Umgang mit essbaren Pflanzen auf ungewöhnliche Weise. Aus diesem gemeinschaftlichen Gärtnern ist ein Projekt geworden, das über ein pures Einkaufen von Pflanzen deutlich hinausging.

Im Herbst werden an verschiedenen Stellen noch einige Stauden ergänzt. Damit endet die diesjährige Pflanzaktion – die Initiative gemeinsam etwas zu machen jedoch nicht. Erste Ideen für das kommende Jahr sind bereits in der Abstimmung.

Die Aktionsgemeinschaft möchte an die Erfahrungen dieses Jahres anknüpfen, weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen und neue Projekte gern anpacken. Die beteiligten Vereine und Initiativen danken allen Spenderinnen und Spendern, den Blütenpatinnen und Blütenpaten sowie den vielen ehrenamtlich Beteiligten. Ihr Einsatz hat gezeigt:

Wo Menschen Verantwortung übernehmen und zusammen aktiv werden, kann auch mit begrenzten finanziellen Mitteln viel für Hofheim erreicht werden. Eine Stadt im Wandel der Gegebenheiten – mit Menschen, die das Machen dem Klagen vorziehen.


Unser Bild oben zeigt die Teilnehmer des zweiten Projekts der Initiative „Essbare Stadt“


Quelle: Initiative Essbare Stadt / Fotos: privat

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