Neues Führungstrio der Linken kritisiert Sparkurs in Hofheim
Im Rahmen des Treffens ihres Hofheimer Ortsverbandes hat Die Linke einstimmig ein neues Führungstrio gewählt und zur Haushaltsnotlage in Hofheim diskutiert. Zoe Garnjost, Baris Agus und Thomas Völker werden zukünftig gemeinsam den weiteren Aufbau der Linken vorantreiben.
Zoe Garnjost wird – wie auch in ihrer Funktion als stellvertretende Kreisvorsitzende – die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Baris Agus wird als Hofheimer Stadtverordneter den politischen Raum verantworten. Und Thomas Völker will sich insbesondere um organisatorische Fragestellungen kümmern. Die drei danken ihrem Vorgänger Leonard Bickert für die bisher geleistete Arbeit.
Neben den Wahlen befassten sich die Anwesenden mit der Hofheimer Haushaltsnotlage und sprachen sich dafür aus, dass der bisher vorgesehene Konsolidierungszeitraum gestreckt werden sollte, um unsoziale Härten von den Menschen fernzuhalten und weitere Grundsteuererhöhungen zu verhindern.
Die Ortspartei stellt sich auch klar gegen weitere Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich, bei den Vereinen und Gebührenerhöhungen bei den Kitas. Auch werden die Linken den geplanten Ausverkauf der verbliebenen städtischen Immobilien nicht mittragen, weil damit der Stadtentwicklung perspektivisch massive Hürden auferlegt würden.
Der Wunsch nach zusätzlichen Gewerbegebieten kann nach Einschätzung der Linken nicht als Maßnahme der Haushaltssanierung greifen, weil die Entwicklung entsprechender Gebiete mittelfristig sei und aufgrund der Unternehmensinvestitionen auch nicht zeitnah zu zu höheren Gewerbesteuereinnahmen beitragen würde. Hinzu käme das Problem der Versiegelung wertvoller Böden. Vor diesem Hintergrund stärkt Die Linke Hofheim ihrer Stadtfraktion unter anderem beim Thema Klima-Wildnis und Waldstillegung den Rücken, weil hier eine hohe Einnahmeerzielung und ökologische Entwicklung Hand in Hand gingen.
Das nächste offene Treffen des Ortsverbandes wurde für den 24. August um 19.30 Uhr festgelegt. Interessierte sind wie immer herzlich willkommen.
Unser Bild oben zeigt (v.l.) Baris Agus, Zoe Garnjost und Thomas Völker.
Quelle: Die Linke Hofheim


Ich bin nicht für die Marktwirtschaft und gegen den Sozialismus, weil die Kapitalisten sehr nette Leute sind. {…} Ich bin für den Kapitalismus, weil er der Menschheit nützt. Ich bin nicht gegen den Sozialismus, weil die Sozialisten schlechte Leute sind, aber weil er zu einem völligen Niedergang des Lebensstandards aller führt und die Freiheit zerstört.
Ludwig von Mises
„Sozialismus ist eine ansteckende geistige Krankheit. Betroffene Menschen erkennt man daran, dass sie ein Zwangssystem etablieren wollen, jenes gleichsetzen mit Gerechtigkeit an sich und von da an jedem aggressiv begegnen, der sich nicht unterwerfen und dem roten Orchester zuklatschen will.“
Roland Baader
„Wenn Sie sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, dass man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Korruption und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“
Ayn Rand
Nur mal so zum Nachdenken………
Was der Kapitalismus kann:
Der Kapitalismus kann
– eine höchst effiziente Wirtschaft
– eine Top-Technik und eine Top- Produktion und Fertigung
– eine Top-Wissenschaft und Forschung
– eine Top-Kunst und Kultur
hervorbringen.
Was der Kapitalismus nicht kann:
– er kann keinen Frieden sichern
– er führt zu Kriegen, weil es immer um den Zugang zu Rohstoffen und Ressourcen geht
und weil an Kriegen zu viel verdient wird
– er kann keine soziale Gerechtigkeit herstellen
– er tendiert immer dazu, den Reichtum in wenigen Händen zu konzentrieren
und die Armut zu verallgemeinern
– er kann keine ökologische Nachhaltigkeit herstellen, weil er mit der Einstellung von Produkten und Produktionslinien auf Geld und Profit verzichten müsste
– er kann keine Emanzipation des Menschen herbeiführen
Wir müssen das überwinden, was der Kapitalismus nicht kann und versuchen, das zu retten, was er kann. (frei nach Gregor Gisy)
Liebe Leut‘! Hier geht’s um Hofheim und die Lokalpolitik – nicht um die großen politischen Weltdebatten. Für den Austausch allgemeiner Polit-Theorien gibt es genügend andere Plattformen. Danke, dass ihr hier beim Thema bleibt. Die Red.