Abend mit Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“
Unter dem Titel „Beobachtungen im Zwischenraum“ werden am Freitag, 24. April, um 20 Uhr im Stadtmuseum Hofheim Texte der Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz präsentiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals „Frankfurt liest ein Buch“ statt und widmet sich einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.
Obwohl ihre Texte überwiegend in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind, haben sie bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Mit klaren, feinsinnigen Beobachtungen entfaltet Kaschnitz einen poetischen Kosmos, der zum Nachdenken und Weiterdenken über Wahrnehmung und Zwischenräume einlädt. Als vielfach ausgezeichnete Autorin – unter anderem mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität – stand sie zudem in regem Austausch mit der Hofheimer Künstlerin und Mäzenin Hanna Bekker vom Rath sowie der in Hofheim lebenden Fotografin Marta Hoepffner.
Präsentiert werden ausgewählte Texte von Helge Heynold, der als Regisseur, Redakteur und Sprecher arbeitet und Kaschnitz damit auch in Hofheim eine besondere Bühne gibt. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 12 Euro, ermäßigt 10 Euro (Mitglieder), an der Abendkasse 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Tickets sind online [hier] erhältlich, Jugendliche bis 18 Jahre haben bei vorheriger Online-Anmeldung freien Eintritt.
Unser Bild oben zeigt Marie Luise Kaschnitz (* 31. Januar 1901 in Karlsruhe; † 10. Oktober 1974 in Rom).
Quelle: Kunstverein Hofheim / Fotos: Walter Benser, Kornelia Boje


