12,2-Millionen-Projekt: Dachstuhl für Erweiterung der Grundschule Marxheim steht
Mit der Errichtung des Dachstuhls ist ein weiterer Meilenstein bei der Erweiterung der Grundschule in Marxheim erreicht. Gemeinsam mit Landrat Michael Cyriax, Schuldezernenten Axel Fink, Bürgermeister Wilhelm Schultze sowie Vertretern der Schulgemeinschaft und der beteiligten Gewerke wurde nun Richtfest gefeiert. Auch die direkten Nachbarn rund um das Schulgelände waren dazu eingeladen. 2028 soll das Gebäude nach aktuellem Stand in Betrieb genommen werden.
„Die Erweiterung schafft mehr Platz für Unterricht und Betreuung und verbessert damit die Bedingungen für die Kinder in Marxheim“, sagte Landrat Michael Cyriax. Derzeit laufen die Zimmermannsarbeiten. Dacheindeckung sowie erste Fassadenelemente mit Fenstern und Außentüren sind beauftragt.
Für rund 12,2 Millionen Euro entstehen unter anderem vier Betreuungsräume und eine Mensa, die auch als Mehrzweckraum genutzt werden kann. Das Gebäude wird in Passivhaus-Bauweise und teilweise aus Holz errichtet. Vorgesehen sind zudem eine Zisterne, eine Photovoltaikanlage und ein Solar-Absorber zur Wärmerückgewinnung.
Besondere Anforderungen stellt die Lage im historischen Ortskern. Ein denkmalgeschützter ehemaliger Schweinestall muss in die Planung einbezogen werden, zudem ist der Ensembleschutz zu berücksichtigen. „Wir schaffen ein Ensemble, das sich gut in die historisch-architektonisch wertvolle Umgebung einfügt“, so Cyriax. Zusätzliche Vorgaben des Denkmalschutzes und aufwendige Tiefbauarbeiten stellten besondere Herausforderungen dar.
Auch der Pausenhof wird neugestaltet. Entstanden sind bereits Spielflächen mit Sandkasten, Spielturm und Klettermöglichkeiten. Diese Maßnahme wurde vorgezogen, damit die Schülerinnen und Schüler auch während der Bauzeit Spielmöglichkeiten im Außenbereich haben.
Für die Bauzeit wurde zudem ein Nachbargrundstück angemietet und darauf ein Bolzplatz angelegt. Ein bislang wenig genutzter Innenhof wird zukünftig mit neuen Sitzbänken ausgestattet und so einen zusätzlichen Rückzugsort bieten.
Fink verweist auf den wachsenden Betreuungsbedarf: „Jedes Kind, dessen Eltern das wünschen, soll einen Betreuungsplatz erhalten. Die bisherigen Räume reichen dafür nicht aus. Dieses Manko beseitigen wir jetzt.“
Quelle: Kreisverwaltung



