8. September: Die ganze Stadtverwaltung feiert ein internes Sommerfest
Die Stadtverwaltung teilt mit: Die Stadtverwaltung hat am Dienstag, 8. September, ab 15 Uhr geschlossen. An diesem Tag feiert die Belegschaft ein internes Sommerfest. Davon betroffen sind das Rathaus mit Bürgerbüro, die städtischen Kindertagesstätten, das Stadtarchiv, die Stadtwerke, das Haus der Jugend, das Stadtmuseum und der städtische Bauhof. Auch die Außenstellen sind an diesem Tag geschlossen. Die Stadtbücherei schließt um 12 Uhr.
Die Stadtwerke sind in Notfällen der Wasserversorgung über die Mobilnummer 0151 / 1464 9005 und die Stadtentwässerung über die Nummer 0151 / 1464 9010 zu erreichen.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, für ihre Erledigungen auf andere Termine auszuweichen.
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und entschuldigt sich für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten.
Quelle: Stadtverwaltung


Kein Geld in der Kasse und alle Beschäftigte überlastet. Aber ein Sommerfest feiern und an Wäldchestag und Gallus Markt ebenfalls Nachmittags frei.
Das nennt man sparen
Man sollte bitte daran denken, dass gerade die finanzielle Situation der Stadt auch zu Belastungen bei den Beschäftigten der Verwaltung geführt hat. Diese können nichts für die wirtschaftlichen sowie politischen Entwicklungen und Fehlentscheidungen, die zu dem Haushaltsdefizit geführt haben. Wenn diese Rathaus-Beschäftigten mal für ein paar Stunden zusammen feiern, sollten wir ihnen das gönnen und nicht darüber lästern.
👍🏼
Nicht gut.
Wenn der Sparwille bei persönlichen Privilegien rasch endet, so kommt das bei den hier wohnenden Steuern- und Gebührenzahlern nicht gut an. Das hätte man mit einfachsten Mitteln erklären können, dass ein solches Fest aus Kostengründen ausfallen MUSS.
Die persönlichen Vorteile sind scheinbar doch wichtiger als das Allgemeinwohl. Wir denken an (neue) Dienstwagen (!), Zeitungen und jetzt das Fest und wohl noch vieles anderes.
Dass dabei auch noch Arbeitszeit verloren geht oder der Publikumsverkehr eingeschränkt wird ist auch nicht besonders intelligent. Wie hoch ist das Kostenbudget für das Fest? Reichen da 10T€?
Wenn’s natürlich so vorgelebt wird, was soll man daraus schließen? Alle denken nur an sich, nur ich denke an mich!
Das ist mal wieder das allgemeine BlaBla. (. . . . .Wie hoch sind die Kosten, reichen da 10T€?. . .). Und G.Westenberger (CDU) : “ . . Das nennt man Sparen . . .“). Wer sagt denn, daß die Stadt die Kosten trägt, außer die 1-2 Stunden „Arbeitszeitverlust“?. Nachdem Willi nun fast genau 1 Jahr „am Ruder ist“ ist dies eine gute Gelegenheit mal mit den Mitarbeitern, die er noch nicht kennt, ins persönliche Gespräch zu kommen und über deren evtl.Probleme am Arbeitsplatz zu sprechen oder auch über Verbesserungsvorschläge zu diskutieren usw . Für Alle ist es von Vorteil, sich besser kennenzulernen (bei ca.400 Mitarbeitern kann nicht Jeder Jeden kennen) und motivierend, wenn „der Chef“ sich persönlich mit ihnen unterhält. Diese Kommunikation hat beim vorherigen BM Vogt (CDU) gänzlich gefehlt und Willi, den ich nun gottseidank schon länger kenne, beherrscht diese Eigenschaft zu 100%.
Der Belegschaft sei das Sommerfest gegönnt. Sie haben so viel abgekriegt im letzten Jahr, was politisch verursacht war.
Wahrscheinlich liegen die Kosten der Veranstaltung eher bei 20.000-30.000 Euro. Wenn da 400 Leute kommen ist so viel Geld schnell weg. (Also 20-30 durchschnittliche Grundstücke mit deren Grundsteuern werden hier explizit benötigt). Müssten die Mitarbeitenden die Kosten selbst tragen, sinken die Kosten und die Anzahl der Teilnehmenden sinkt dann auch beträchtlich. Ist das so?
Falls sich der BM für jeden Mitarbeitenden nur 5 Minuten zum Kennenlernen nimmt, dann dauert die Veranstaltung mindestens 33 Stunden.
Ein solches Format mag der Wertschätzung dienen, wenn genug Geld dafür da ist. Als Kennenlernformat ist es aber völlig ungeeignet. Da macht man eher interne Workshops.
Die Frage nach den Kosten der Veranstaltung zu stellen ist übrigens nicht ungewöhnlich.
In den letzten Jahren wurde leider so gar nicht auf die Kosten geschaut. Nirgendwo.
Und 800 Stunden „Arbeitszeitverlust“ kosten ja auch etwas (20.000-30.000 €) plus Sozialabgaben, falls diese 2 Stunden als bezahlte Arbeitszeit gelten.
Die Kostenfrage kann man nicht einfach mal so abtun. Die ist schon präsent. Die städtischen Kosten- und Budgetrechner haben das Thema hoffentlich unter Kontrolle.
Sorry – ich kann hier nicht „Brot-und-Spiele“ aufrufen, wenn ich nicht weiß, wie die nächste städtische Rechnung aus dem Lostopf bezahlt werden soll.
Was hat denn die Belegschaft so übel „abgekriegt“? Gab es Gehaltskürzungen? 45-Stunden-Woche? Andere Einschränkungen? Entlassungen? In einem städtischen Pleitebetrieb wird die Luft auch dünner und die Komfortzone reduziert sich. Das ist dann halt neu + das neue Normal.
Wie wir hier sehen, gibt es kontroverse Meinungen. Da ist halt viel Porzellan zerbrochen in den letzten Jahren. Ein „einfach-mal-so-weiter“ ist unangemessen. Reformwilliges Umdenken ist angesagt und gefragt. Wollen wir das?