Stadtmuseum Hofheim zeigt hochkarätige „Sammlung Ursula Teschner“

Stadtmuseum Hofheim zeigt hochkarätige „Sammlung Ursula Teschner“
Ein Bild aus der Sammlung Ursula Teschner: eine Lithografie von Max Ackermann – „Ohne Titel“, 1966, 90 x 71 cm (Foto: Stadtmuseum)

Das Stadtmuseum Hofheim lädt Kunstinteressierte am Sonntag, 13. September, um 11:15 Uhr zu einem besonderen kulturellen Highlight ein: An diesem Tag wird die Ausstellung „Sammlung Ursula Teschner“ feierlich eröffnet, die anschließend bis zum 8. November 2026 im Museum zu sehen ist.

Hintergrund der Schau ist eine umfangreiche Privatsammlung, die das Stadtmuseum im Jahr 2025 als Schenkung erhalten hat. Die Stifterin Ursula Teschner hatte in ihrem Privathaus über zehn Jahre hinweg, von 2004 bis 2015, die sogenannte „Sonnabend-Galerie“ betrieben, deren Fokus konsequent auf Werken der abstrakten Kunst lag.

Ausgangspunkt für Teschners intensive Beschäftigung mit der Abstraktion war einst ihre Magisterarbeit über die Künstlerin Gloria Brand (*1943), die an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert hat und insbesondere für ihre Collagen bekannt geworden ist. Die aktuelle Ausstellung würdigt diese herausragende Schenkung und stellt das Wirken von Ursula Teschner als Galeristin und Sammlerin in den Mittelpunkt.

Zur Vernissage in Anwesenheit der Stifterin wird ein offizieller Auftakt geboten, bei dem Bürgermeister Wilhelm Schultze die Begrüßung übernimmt. Im Anschluss folgen ein Grußwort von Dr. Friederike Lohse vom Förderkreis Stadtmuseum Hofheim am Taunus sowie eine fachkundige Einführung in die Ausstellung durch Museumsleiterin Dr. Inga Remmers. Für die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein hochkarätiger Querschnitt durch die abstrakte Kunst, denn die Ausstellung präsentiert Werke von Max Ackermann, Gloria Brand, Herbert Dellwing, Sabine Funke, Dorthe Goeden, Ev Grüger, K.O. Götz, Florian Köhler, Vesna Kovacic, Heinz Kreutz, Dieter Lincke, Lienhard von Monkiewitsch, Hide Nasu, Wolfgang Petrovsky, Ann Reder, Helmut Rieger, Lionel Röhrscheid, Corinna Rosteck, Gerhard Sauter, Günter Schulz-Ihlefeldt, Angela Tonner und Max Uhlig.

Quelle: Stadtmuseum

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