FWG will mit jungem Team in der Kernstadt für frischen Wind sorgen
Mit vier Kandidaten tritt die FWG bei der Wahl zum Ortsbeirat Kernstadt an. In einer Pressemeldung stellt sie ihr Team vor. Wir veröffentlichen den Text in leicht gekürzter Form:
Die FWG Kernstadt hat einen Generationswechsel vollzogen. Nun treten jüngere Mitglieder an. Mit großem Respekt vor den Erfolgen und Lebensleistungen der kürzlich verstorbenen langjährigen Erfahrungsträger Wilfried Stierstädter und Bodo Tadewald haben sie sich vorgenommen, den schnörkellosen, sachorientierten Kurs der FWG in der Kernstadt fortzusetzen.
Spitzenkandidat ist der Altstadt-Gastronom Johannes Stöckle. Er ist Beisitzer im FWG-Vorstand und vertritt die FWG im Aufsichtsrat der HWB.
Auf Listenplatz zwei folgt Lennart Nickel, der beruflich die Geschäftsführung in seinem Gärtnerlehrbetrieb übernommen hat. Auch er gehört dem FWG-Vorstand an und ist derzeit Mitglied des Ortsbeirates Kernstadt.
Die beiden fußballbegeisterten Jugendfreunde, die sich seit Kindertagen kennen, würden sich freuen, gemeinsam in den Ortsbeirat einzuziehen und dort eine Fraktion zu bilden.
Auf Platz drei kandidiert die Physiotherapeutin Janina Stierstädter, die sich ebenfalls in verschiedenen Sportvereinen engagiert. Wie ihr Cousin Lennart wuchs sie in der Hofheimer Altstadt auf und lebt dort bis heute mit ihrer Familie.
Listenplatz vier belegt der Pensionär Ralf Elsen, der aus seiner Zeit in Langenhain bereits Ortsbeiratserfahrung mitbringt.
Das Team hofft, verkrustete Strukturen aufbrechen und gemeinsam mit den anderen Fraktionen wieder stärker sachorientiert arbeiten zu können. In vielen Bereichen sei ein Neuanfang überfällig. Beim Thema Straßenverkehr komme man seit Jahren kaum voran. Aus Sicht der FWG brauche es mehr Mut, auch zu Pilotprojekten in der Verkehrsführung, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern.
Die beiden Spitzenkandidaten verfolgen die Entwicklungen in ihrem Heimatstadtteil aufmerksam und möchten stärker Einfluss nehmen. Hof Ehry, Altes Rathaus Café oder das frühere Büchereigebäude – an Aufgaben mangele es nicht. Tatsächlich stellt die FWG-Kernstadt-Liste im Vergleich der jeweiligen „Top 4“ der politischen Gruppierungen das im Durchschnitt jüngste Team. Gleichzeitig betont die FWG: Alter ist weder Verdienst noch Makel – entscheidend seien die Ergebnisse.
Zentrale Anliegen des Teams sind Fortschritte bei der Sanierung und künftigen Nutzung des Hofes Ehry. Für eine Umgestaltung der Hauptstraße lägen inzwischen zahlreiche Analysen und Gutachten vor. Pilotphasen vorzuschalten und daraus praktikable Lösungen zu entwickeln, sei der bevorzugte Weg.
Kurze Wege sprächen aus Sicht der FWG zudem für seniorengerechte Wohnungen in der Innenstadt. Besonders dringlich sei für die Spitzenkandidaten auch der Abriss des alten Büchereigebäudes einschließlich Anbau und Garagentrakt. Hier solle maßvoll neu gebaut werden, mit Raum für Stadtgrün. Zugleich müsse eine Nutzung festgeschrieben werden, die Akzeptanz findet und wieder urbane Lebendigkeit an dieser Platzseite ermöglicht. Den wiederbelebten „Wäldchestag“ möchte das Team künftig gern – wie früher – in der gesamten Hauptstraße und der Altstadt sehen.
Quelle: FWG Hofheim

