Mehr Unterstützung vor Ort: Ausländerbeirat startet mit neuen Angeboten

Mehr Unterstützung vor Ort: Ausländerbeirat startet mit neuen Angeboten
Frauen-Power an der Spitze des Ausländerbeirats: Die Vorsitzende Anna Weisheim führt das Gremium gemeinsam mit ihren Stellvertreterinnen Nimet Aydin und Maia Italliantseva. Das Foto stammt aus dem neuen Flyer, der Einblicke in die Arbeit des Beirats gibt.

Der Ausländerbeirat der Stadt Hofheim erweitert ab September sein Angebot deutlich, um ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern eine noch bessere Unterstützung und verlässliche Ansprechpartner vor Ort zu bieten. Künftig finden regelmäßig Sprechstunden an zwei verschiedenen Standorten statt. Zusätzlich lädt die Internationale Frauengruppe einmal im Monat in den Stadtteiltreff Nord ein.

Sie bringt frischen Schwung in den zuletzt etwas müde wirkenden Ausländerbeirat: Anna Weisheim, gebürtige Ukrainerin, kam 2007 als Studentin nach Deutschland, lebt heute in Marxheim und arbeitet als Referentin beim hessischen Verband Baugewerblicher Unternehmer. Vor gut einem halben Jahr wurde sie an die Spitze des Ausländerbeirats gewählt. Der Amtsantritt verlief jedoch holprig: Ihr Vorgänger, der langjährige Amtsinhaber und grüne Stadtverordnete Haluk Kaya, legte unmittelbar nach ihrer Wahl sein Mandat nieder und beklagte öffentlich, er sei gezielt aus dem Gremium gedrängt worden.

Das ist Vergangenheit – Frau Weisheim und ihre Mitstreiter in dem Gremium geben Gas. In den neuen Sprechstunden können Fragen, Anliegen und Ideen direkt mit Mitgliedern des Beirats besprochen werden. Der Ausländerbeirat nimmt die Themen auf und bringt sie aktiv in den Austausch mit der Politik und der Stadtverwaltung ein, um Informationen leichter zugänglich zu machen. Anna Weisheim beschreibt den Leitgedanken des Angebots mit den Worten: „Meine Stärke ist es, aus unterschiedlichen Perspektiven einen gemeinsamen Weg zu entwickeln.“

Auslaenderbeirat 2
Neben den Vorsitzenden (Foto oben) stellen sich auch die weiteren Mitglieder des Ausländerbeirats in dem Flyer vor: Gökhan Dertli, Yuliia Pecherytsia, Benita Garcia Calvino de Alix und Maryna Starchenko.

Die Beratungsgespräche werden auf Deutsch, Türkisch, Ukrainisch, Russisch und Spanisch angeboten. Sollten andere Sprachen im Einzelfall gefragt sein, suchen die Beteiligten gemeinsam nach einer unkomplizierten Übersetzungsmöglichkeit, etwa über das Handy.

Die Sprechstunden finden an zwei Orten statt und sind zunächst bis zum Frühjahr 2027 festgelegt: In der Gemeinschaftsunterkunft in der Frankfurter Straße 126 ist der Termin in der Regel am dritten Donnerstag im Monat von 18:15 bis 19:15 Uhr (mit Terminen am 17. September, 29. Oktober, 19. November und 17. Dezember 2026 sowie am 21. Januar, 18. Februar und 18. März 2027).

Im Stadtteiltreff Nord in der Homburger Straße 1 finden die Sprechstunden in der Regel am ersten Freitag im Monat von 17 bis 18 Uhr statt (mit Terminen am 2. Oktober, 6. November und 4. Dezember 2026 sowie am 8. Januar, 5. Februar und 5. März 2027).

Ergänzend dazu richtet sich die Internationale Frauengruppe als offener Treffpunkt an Frauen unabhängig von ihrer Herkunft. Auf dem Programm stehen gemeinsames Kochen, kreative Aktivitäten, Spaziergänge, Ausflüge und Zeit für Gespräche. Die Treffen beginnen jeweils samstags um 14 Uhr im Stadtteiltreff Nord an folgenden Terminen: 26. September, 31. Oktober und 28. November 2026 sowie 30. Januar und 27. Februar 2027 (im Dezember pausiert die Gruppe). Im Anschluss an diesen Zeitraum bis zu den Osterferien werden weitere Termine veröffentlicht.

Für Rückfragen und den Kontakt steht der Ausländerbeirat der Stadt Hofheim am Taunus per E-Mail unter auslaenderbeirat-hofheim@gmx.de oder telefonisch unter 06192 202-345 zur Verfügung. Für die Internationale Frauengruppe nimmt Maryna Starchenko unter ifg-hofheim@gmx.de Anfragen entgegen.

Quelle: Stadtverwaltung

Ein Gedanke zu “Mehr Unterstützung vor Ort: Ausländerbeirat startet mit neuen Angeboten

  1. Wir von der Initiative Essbare Stadt Hofheim wünschen Anna Weisheim und dem Team viel Erfolg bei einer oft herausfordernden Arbeit. Wir stehen mit ihr bereits im guten Kontakt und bieten uns gern an, mit interessierten Menschen mit Zuwanderungshintergrund ehrenamtlich beim Gärtnern zusammenzuarbeiten. Hier sind wir auch länger schon mit dem Fachbereich Soziales der Stadt (Sewita Zalmay) dabei ein interkulturelles Pflanz- und Gartenpflegeteam aufzustellen, dass in unterschiedlicher Art und Weise mit der Essbaren Stadt zusammenarbeitet. Eine kurze Mail reicht und schon ist der Kontakt hergestellt: nachrichten@essbare-stadt-hofheim.de In Hofheim Nord haben wir die Mandalla-Insel, wo wir zum Beispiel immer wieder Unterstützung brauchen. Eine kurze Anfrage bringt uns zusammen. Wir freuen uns darauf.

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