Die Linke Hofheim fordert sozial gerechtere Kita-Gebühren
Diejenigen, die es sich leisten können, sollen mehr zahlen – alle anderen entlastet werden: Unter dem Strich ein Nullsummenspiel für die Stadtkasse, aber ein sozialer Umbau. Genau das ist der Kern eines Antrags der Linken zu den Hofheimer Kitagebühren, der bald in der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung steht. Nachdem die Kita-Beiträge erst kürzlich erhöht wurden, schreiben die Linken nun in einer Pressemitteilung:
Die Fraktion Die Linke will die Belastung künftig gerechter verteilen. Mit einem Prüfantrag fordert sie den Magistrat auf, eine einkommensabhängige Staffelung der Elternbeiträge zu entwickeln und auch Geschwisterrabatte zu prüfen.
„Ein gleicher Kita-Beitrag bedeutet nicht für jede Familie die gleiche Belastung. Gerade Familien mit kleinen und mittleren Einkommen spüren die Erhöhungen besonders deutlich. Die bisherige Reduzierung um 5 Prozent in der günstigsten Staffel ist nicht ausreichend“, erklärt Stadtverordneter Baris Agus.
Vorbilder gibt es bereits im Main-Taunus-Kreis. So arbeitet Kelkheim mit deutlich stärker gestaffelten Beiträgen, während Hattersheim einkommensabhängige Geschwisterrabatte gewährt.
Dabei soll die Neuregelung für den städtischen Haushalt insgesamt aufkommensneutral sein: Insbesondere nachdem die Erhöhung der Elternbeiträge beschlossen wurde, muss die Belastung zügig gerechter nach finanzieller Leistungsfähigkeit der Familien verteilt werden.
Quelle: Die Linke Hofheim

