Neuer Zufluchtsort für das Stadtteilprojekt: Familie Marxheim ist umgezogen
Mit Bollerwagen und viel Prominenz vollzog die „Familie Marxheim“ jetzt ihren Aus- und Umzug von der Ostpreußenstraße 2 A zum Verein Lebenshilfe in die Frankfurter Straße 80.
Bürgermeister Wilhelm Schultze, HWB-Geschäftsführer Norman Diehl – die städtische Wohnungsbaugesellschaft ist Hauptfinanzierer des Stadtteilprojekts –, Lebenshilfe-Geschäftsführer Oliver Knuf und Anja Dürringer vom Caritasverband Taunus begleiteten neben einigen anderen Wegbegleitern die Mitglieder der Familie Marxheim bei ihrem Auszug aus dem liebgewonnenen Stadtteiltreff.
Edith von Eerde erinnert sich: „Es war ein Schock, als die Kündigung der Räumlichkeiten in der Ostpreußenstraße eintraf. Wohin mit den dort stattfindenden Aktivitäten – der Suppenrunde, der Maschenrunde, dem Doppelkopfteam und den abendlichen Kulturveranstaltungen?“
Doch Marxheim hält zusammen! Schnell halfen die verschiedensten Kooperationspartner der letzten Jahre und boten Unterschlupf.
Esther Mundhenke, Koordinatorin der Familie Marxheim, freute sich: „Als erster Kooperationspartner sagte Oliver Knuf die Unterstützung der Lebenshilfe zu. In den Räumlichkeiten der Frankfurter Straße 80 gibt es ja bereits seit 2018 das ‚Bistro La Famille‘. Nun finden auch die Suppenrunden – immer montags – und das kulturelle Angebot dort eine Heimat“, berichtete sie.
Ganz unkompliziert kam es auch mit dem DRK Marxheim zur Kooperation. Vereinsvorsitzender Tobias Undeutsch bot die Räumlichkeiten in der Schulstraße 49 an. Um dort hinaufzugelangen, bedarf es allerdings einiger Beweglichkeit, weshalb die Maschenrunde dafür infrage kam. Dort trifft man sich ab sofort jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat.
Nicht zuletzt fand die Direktorin der Bodelschwingh-Schule, Anette Wenzel, für die Doppelkopfrunden eine Lösung. Mit dem Einverständnis des Kreises trifft man sich nun dort jeden Mittwochnachmittag.
Bürgermeister Wilhelm Schultze wünschte den Vereinsmitgliedern nicht nur Kraft und Durchhaltevermögen, er brachte auch ein Küchenhandtuch und das Salz für die Suppe mit. Norman Diehl hob den wichtigen Stellenwert des Stadtteilprojekts hervor und machte den Mitgliedern Hoffnung auf ein künftiges, eigenes Domizil im Quartier.
Esther Mundhenke bedankte sich zum Abschluss bei den Ehrenamtlichen des Projektes für ihre engagierte Arbeit und die gezeigte Flexibilität, aus der veränderten Situation mit gewohnt guter Stimmung das Beste zu machen.
Quelle: Stadtverwaltung / Familie Marxheim

