Schon wieder: Wildschweine verwüsten Gräber auf Lorsbacher Friedhof
Vor einem Monat hatte Hofheim-News berichtet: Zwischen Borstenvieh und Bürokratie: Viel Frust auf Hofheims Friedhöfen. Der Friedhof Lorsbach verkommt seit Monaten zum erweiterten Wohnzimmer der heimischen Wildschwein-Population – durch großzügige Lücken im Zaun spaziert das Borstenvieh seelenruhig herein und durchfurcht Wege und Gräber.
Jetzt ist es erneut zu Schäden durch Wildschweine gekommen, und wieder wurden auch einzelne Grabstätten beschädigt. Die Stadtverwaltung nimmt das zum Anlass, proaktiv zu informieren. In einer Rathaus-Pressemitteilung heißt es:
Bereits in der Vergangenheit waren Wildschweine auf das Friedhofsgelände gelangt. Die damals festgestellten Schwachstellen an der Einfriedung wurden umgehend beseitigt, sodass sich die Situation zunächst beruhigt hatte. Inzwischen haben die Tiere neue Zugänge gefunden und sind auf den Friedhof gelangt.
Die Stadt bedauert die entstandenen Schäden und hat bereits damit begonnen, die neu festgestellten Schwachstellen an der Einfriedung zu schließen. Ziel ist es, das Eindringen der Wildschweine schnellstmöglich zu verhindern und weitere Schäden zu vermeiden.
Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass sich ein Eindringen von Wildtieren trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht immer vollständig verhindern lässt.
Gleichzeitig wird alles darangesetzt, die Einfriedung weiter zu verbessern und den Friedhof bestmöglich zu schützen. Auch die zuständigen Jagdpächter der angrenzenden Jagdbezirke werden zeitnah informiert.
Quelle: Stadtverwaltung

