Gemeinschaftsprojekt erfolgreich: Neue Calisthenics-Anlage in Langenhain
Klimmzüge und Barrenstütz: Die kann man ab sofort auf der neuen Calisthenics-Anlage in Langenhain trainieren. Auf dem Rasenvorplatz an der Wilhelm-Busch-Halle ist ein öffentliches Fitness-Areal entstanden. Unter anderem gibt es Leitern zum Hangeln, Podeste zum Springen und Reckstangen.
Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt als Bauherrin, der Turngesellschaft 1886 Langenhain (TGS) und des Ortsbeirates. Zu einem Drittel trägt der Main-Taunus-Kreis die Kosten des Projekts.
Nach Angaben von Bürgermeister Wilhelm Schultze ist die Anlage „ein echtes Gemeinschaftsprojekt: von den freiwilligen Helfern bis zu den Sponsoren, von der TGS bis zu den Mitgliedern des Ortsbeirates. Beim Schaufeln und Baggern haben alle ihre Muskeln spielen lassen, beim Planen haben alle ihre ganze Kraft eingesetzt.“
Der Spatenstich war im November. Fachfirmen haben die Baustelle eingerichtet und die Geräte aufgestellt; die Bodenvorbereitungen – also das Ausheben der Fläche und das Verlegen der Drainage – hatten zuvor Freiwillige übernommen. Als die Baugrube nach einem Starkregen voller Wasser gelaufen war, hat die Freiwillige Feuerwehr Langenhain sie mit Pumpen wieder trockengelegt. Die Bauleitung für die Ehrenamtsarbeiten und deren Koordination übernahm Jobst Seeger als Landschaftsarchitekt und Mitglied des Ortsbeirates.
Das Vorhaben, eine Calisthenics-Anlage für die Hofheimerinnen und Hofheimer zu errichten, steht im Sportentwicklungsplan der Kreisstadt. Lucas Santin, TGS-Abteilungsleiter für Fitness-Sport, hat die Idee, die bereits in der Corona-Zeit geboren wurde, mit Unterstützung des Vereinsvorstandes aufgegriffen; der Projektstart war dann im Sommer 2024.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro; darin enthalten ist ein Zuschuss von rund 40.000 Euro aus dem Kreisinvestitionsfond.
Unser Bild oben entstand bei der Eröffung der Calisthenics-Anlage und zeigt TGS-Abteilungsleiter Lucas Santin, Bürgermeister Wilhelm Schultze, Anne Schmidbauer von der Rathaus-Abteilung Sport, Vereine und Ehrenamt sowie Landschaftsarchitekt Jobst Seeger beim Durchschneiden des roten Bandes
Quelle: Stadtverwaltung

