Hundertwasser erleben – Führung in Gebärdensprache im Stadtmuseum

Hundertwasser erleben – Führung in Gebärdensprache im Stadtmuseum

Am Dienstag, 21. April, lädt das Stadtmuseum Hofheim um 18.30 Uhr zu einer besonderen Führung in Gebärdensprache ein. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Sonderausstellung „Friedensreich Hundertwasser – Friedensvertrag mit der Natur“, die mit rund 100 Exponaten einen facettenreichen Einblick in das Werk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser bietet.

Durch die Ausstellung führt Museumsleiterin Dr. Inga Remmers gemeinsam mit der Gebärdensprachdolmetscherin Yvonne Barilaro. Die Führung richtet sich insbesondere auch an hörgeschädigte Besucherinnen und Besucher und eröffnet einen barrierearmen Zugang zu Hundertwassers künstlerischem und ökologischem Denken.

Hundertwasser setzte sich bereits früh intensiv mit Umweltfragen auseinander. In seinem 1983 formulierten „Friedensvertrag mit der Natur“ fordert er einen respektvollen Umgang mit der Natur als übergeordneter Lebensgrundlage des Menschen. Sein Engagement zeigte sich nicht nur in zahlreichen Manifesten, sondern auch in konkreten Aktionen: Er pflanzte Bäume, protestierte öffentlich gegen Umweltzerstörung und sorgte mit seiner Kritik an funktionalistischer Architektur für Aufsehen.

Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf diese ökologischen Ideen und würdigt Hundertwasser als frühen Vordenker der Umweltbewegung. Zu sehen sind unter anderem Plakate für den Umweltschutz, Grafiken, Fotografien sowie Architekturmodelle, die seine Vision eines naturgerechten Bauens veranschaulichen. Ergänzt wird die Präsentation durch den preisgekrönten Dokumentarfilm Hundertwassers Regentag von Peter Schamoni.

Der Eintritt zur Führung beträgt 13 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 1 Euro. Für die Teilnahme wird um vorherige Anmeldung beim Stadtmuseum gebeten – telefonisch unter 06192 202540 oder per E-Mail an stadtmuseum@hofheim.de.


Unser Bild oben zeigt ein Werk von Hundertwasser – Regentag in Indien, 1971 (© 2026 Gruener Janura AG, Glarus)


Quelle: Stadtverwaltung

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