„Omas gegen rechts“ verlangen: Brandmauer muss auch in Hofheim stehen

„Omas gegen rechts“ verlangen: Brandmauer muss auch in Hofheim stehen

Keine Zusammenarbeit mit der AfD im Hofheimer Stadtparlament: Dazu rufen die Hofheimer „Omas gegen rechts“ auf. „Halten Sie die Brandmauer hoch,“ fordern sie von den neu gewählten Stadtverordneten.

Zur ersten Parlamentssitzung am Mittwoch, 22. April, soll eine Protestkundgebung deutlich machen, dass es in Hofheim keinen Platz für Rassismus und Intoleranz gibt. Dem Aufruf des Bündnisses „MTK gegen Rechts“, um 17 Uhr zur Kundgebung auf den Chinonplatz zu kommen, schließen sich die „Omas gegen rechts“ an. Um 18 Uhr beginnt in der Stadthalle am Chinonplatz die erste Sitzung mit Beteiligung einer Partei, die der hessische Verfassungsschutz als rechtsextremen Verdachtsfall einstuft. 

Schon Wochen vor der Kommunalwahl am 15. März gingen die Hofheimer „Omas und Opas gegen rechts“ für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße. Mit Chor- und Theaterauftritten zeigten sie, dass es guttut, sich gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit zu wehren. Sie verteilten eigene Plakate in der ganzen Stadt und bauten an fünf Samstagen Infostände auf dem Kellereiplatz auf. Dort sprachen sie mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, fragten sie nach ihren Wünschen für Hofheim und verteilten eigens für die Kommunalwahl erstellte Flyer. 

Die „Omas gegen rechts“ sind eine unabhängige Bürgerinitiative, sie stehen für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Solidarität. Und sie machen sich dafür stark, ein AfD-Verbot zu prüfen, bevor es zu spät ist. 

Quelle: Omas gegen rechts

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