Wenn Dinge zu viel werden: Neuer Blick auf das Messie-Syndrom
Übervolle Wohnungen, Stapel aus Papieren, Dingen und Erinnerungen – das sogenannte Messie-Syndrom ist oft mit Vorurteilen belegt. Dabei steckt hinter dem pathologischen Horten mehr als bloße Unordnung. Genau hier setzt das Forum Seelische Gesundheit der Baha’i-Gemeinde an – mit einem Vortrag, der informiert, sensibilisiert und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Seit 2022 ist das Krankheitsbild Pathologischen Horten offiziell im internationalen Verzeichnis von Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation anerkannt und damit auch eine medizinisch relevante Diagnose, die über Krankenkassen abgerechnet werden kann.
Referentin Christine Repschläger aus Wiesbaden bringt fundiertes Wissen und praxisnahe Einblicke aus dem Messie-Kompetenz-Zentrum Stuttgart mit. In ihrem Vortrag geht es um Ursachen, Hintergründe – und vor allem um Wege, wie Betroffene und Angehörige verständnisvoll unterstützt werden können. Ziel ist ein vorurteilsfreier Umgang, der Würde und Wertschätzung stärkt, statt zu beschämen oder auszugrenzen.
Der Vortrag findet am 15. Januar 2026 um 19 Uhr im Besucherzentrum am Baha’i-Haus, Eppsteiner Straße 95 in Langenhain, statt. Der Eintritt ist frei.
Quelle: langenhain.com – Foto: Ramin Mohabat

