Ikea in Wallau meldet: Neuer Second-Hand-Marktplatz ist ein großer Erfolg
Die Ikea-Zentrale in Wallau meldet einen gelungenen Start für ihr neues Online-Angebot: Nur eine Woche nach der Einführung des digitalen Marktplatzes unter dem Namen „Ikea Second-Hand-Marktplatz“ ist die Plattform in Deutschland bereits bei vielen Kundinnen und Kunden beliebt.
Über 4.100 Mitglieder des Kundenprogramms Ikea Family haben in den ersten Tagen mehr als 6.500 gebrauchte Möbel und Wohnaccessoires zum Verkauf angeboten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, das seinen Deutschlandzentrale in Hofheim hat. Besonders gefragt sind aktuell praktische Regale und Ordnungssysteme, aber auch seltene Sammlerstücke älterer Kollektionen wie eine mundgeblasene Vase aus den 1990er-Jahren.
„Wir beobachten, dass gebrauchte Möbel und Wohnaccessoires zunehmend gefragt sind und immer häufiger online gekauft und verkauft werden“, erklärt Charlotte Miles, Country Sales Manager bei Ikea Deutschland. Für Ikea-Produkte habe man das Kaufen und Verkaufen einfacher und attraktiver machen wollen und deshalb eine Plattform geschaffen, auf der Kundinnen und Kunden gebrauchte Produkte direkt voneinander erwerben können. „Damit erweitern wir unser Service-Angebot und reagieren auf die sich verändernden Erwartungen.“
Der Start der Plattform in Deutschland basiert auf Erfahrungen vorangegangener Testphasen in mehreren europäischen Ländern. Sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf auf der Plattform ist ein kostenloses Ikea-Family-Konto erforderlich.
Das Erstellen einer Anzeige ist gebührenfrei und unkompliziert: Nach dem Hochladen eines eigenen Fotos ergänzt das System automatisch passende Produktangaben wie Maße, Pflege- und Montageanleitungen sowie Ersatzteil-Informationen. Zudem liefert die Plattform sofortige Preisempfehlungen und fügt offizielle Produktbilder von Ikea hinzu, die klar von den selbst aufgenommenen Fotos unterschieden werden. Den endgültigen Preis und den Zustand der Ware legen die Verkäuferinnen und Verkäufer selbst fest.
Zum Start entfällt vorerst die reguläre Käuferschutzgebühr von fünf Prozent des Kaufpreises. Die sichere Zahlungsabwicklung übernimmt ein zertifizierter Dienstleister. Bei der Auszahlung kann zwischen einer Banküberweisung oder einer Ikea-Guthabenkarte gewählt werden. Wer sich für die Guthabenkarte entscheidet, erhält derzeit zusätzlich einen Einkaufsgutschein im Wert von 15 Prozent des Verkaufspreises.
Ikea reagiert mit diesem Schritt auf ein stark verändertes Einkaufsverhalten. Der deutsche Second-Hand-Markt für Einrichtung wuchs zwischen 2019 und 2024 jährlich um durchschnittlich 4,4 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro und soll bis 2030 ein Volumen von 2,9 Milliarden Euro erreichen. Der Online-Anteil an diesem Markt stieg im selben Zeitraum von 46 auf 58 Prozent. Bereits 2024 entfielen 7,7 Prozent des gesamten gebrauchten Einrichtungsmarktes in Deutschland auf Ikea-Produkte. Zudem zeigt eine internationale Befragung in 30 Ländern, dass jede fünfte Person – besonders in jüngeren Altersgruppen – Einrichtung überwiegend gebraucht kauft.
Weitere Informationen sowie zwei kurze Videos zur Nutzung der Plattform sind unter secondhand.ikea.com/de/de zu finden.
Quelle: Ikea


