Vielfalt verbindet: Tag der offenen Tür im Sozialbüro und der Fachstelle Demenz
Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 im Main-Taunus-Kreis öffnen das Sozialbüro-Team Hofheim und die Fachstelle Demenz des Caritasverband Taunus am 17. September ihre Türen. Unter dem Leitgedanken „Vielfalt verbindet – Gesichter und Geschichten erfolgreicher Integration: Wir sind für die Menschen in der Region da“ möchten die beiden Fachstellen in der Burgstraße 9 in Hofheim ihre Arbeit vorstellen, Begegnungen ermöglichen und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
Das Rhein-Main-Gebiet ist von großer kultureller Vielfalt geprägt. Menschen unterschiedlicher Nationen und kultureller Hintergründe leben hier zusammen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der täglichen Arbeit des Sozialbüros und der Fachstelle Demenz wider: Menschen und Familien mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Sprachen und kulturellen Prägungen suchen die Beratungsstellen auf und vertrauen auf deren Unterstützung.
Eine Demenzerkrankung kann jeden Menschen betreffen, unabhängig von Herkunft, Sprache oder kulturellem Hintergrund. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist der Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten jedoch nicht immer selbstverständlich. Sprachliche, kulturelle oder persönliche Barrieren können dazu führen, dass Hilfen nicht bekannt sind oder erst spät genutzt werden.
Die Fachstelle Demenz möchte die Interkulturelle Woche deshalb nutzen, um mit Menschen unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch zu kommen, Berührungsängste abzubauen und über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Gleichzeitig soll der Austausch dazu beitragen, mehr über die Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche verschiedener Kulturkreise im Umgang mit Demenz zu erfahren.
Tag der offenen Tür – ein Raum für Begegnungen
Auch in der Migrationsberatung prägen kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe die tägliche Arbeit. Kulturelle Hintergründe werden dabei als Ressource und Stärke verstanden. Die individuellen Lebensgeschichten und Erfahrungen der Ratsuchenden fließen in die Beratung ein und werden berücksichtigt. Kultursensible Kommunikation bedeutet, auf unterschiedliche sprachliche und persönliche Bedürfnisse einzugehen und die Beratung entsprechend anzupassen.
Der Tag der offenen Tür soll vor allem Raum für Begegnungen schaffen. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und Arbeitsweise des Sozialbüros und der Fachstelle Demenz kennenzulernen, sich über die verschiedenen Angebote zu informieren und unkompliziert Fragen zu stellen.
Zugleich möchten die Fachstellen Hemmschwellen abbauen. Gerade in schwierigen Lebenssituationen sind Scham, Unsicherheit oder fehlende Informationen häufig Gründe dafür, dass Unterstützung nicht oder erst spät in Anspruch genommen wird. Durch persönliche Begegnungen und einen offenen Austausch möchten die Mitarbeitenden zeigen: Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke und niemand muss Herausforderungen allein bewältigen.
Mit dem gemeinsamen Tag der offenen Tür möchten das Sozialbüro und die Fachstelle Demenz eine klare Botschaft vermitteln: Die Angebote stehen allen Bürgerinnen und Bürgern offen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Alter oder persönlicher Lebenssituation.
Beide Fachstellen unterstützen Menschen und ihre Angehörigen in herausfordernden Lebenslagen, geben Orientierung und fördern soziale Teilhabe. Der Tag der offenen Tür bietet die Gelegenheit, die Angebote kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn Interkulturalität bedeutet vor allem, aufeinander zuzugehen, zuzuhören und Unterstützung so zu gestalten, dass sie möglichst viele Menschen erreicht.
Das Sozialbüro-Team Hofheim und die Fachstelle Demenz freuen sich darauf, im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Vielfalt der Region sichtbar zu machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Adresse: Caritasverband Taunus, Sozialbüro Main-Taunus, Burgstraße 9 in Hofheim.
Quelle: Caritasverband Taunus

