Hofheimer SPD trauert um Stadtälteste Christiane Pancé
Die Hofheimer Stadtälteste Christiane Pancé ist nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sie führte ein kosmopolitisches Leben von Frankreich nach Deutschland und über Großbritannien nach Hofheim, wo sie mit ihrer Familie sesshaft wurde – allerdings immer mit Blick über Grenzen hinweg und als überzeugte Europäerin.
Sie begegnete ihren Mitmenschen mit Wertschätzung, Zugewandtheit und Respekt. Sie organsierte und unterstützte „Omi Beck“ bei ihrer Hausaufgabenhilfe für Kinder aus der Pestalozzischule. Bei den Veranstaltungen und Aktionen des Ausländerbeirates sorgte sie für Begegnungsmöglichkeiten und fand stets passende Worte.
Christiane Pancé war der Überzeugung, dass Menschen dazugehören und anerkannt sein sowie ein gutes Leben führen wollen. Nach dieser Sichtwiese richtete sie ihre politische Haltung und Arbeit aus.
Sie engagierte sich von 2001 bis 2021 für die SPD im Ortsbeirat Nord bzw. Kernstadt und im Ausländerbeirat. Im Vorstand der SPD-Kernstadt arbeitete sie von 2006 bis 2022 ebenfalls durchgängig mit. Ihr kritischer Geist, den Blick auf größere Zusammenhänge gerichtet und dennoch den einzelnen Menschen als Maßstab nehmend, wurde sehr geschätzt. Für Ihr Engagement war die Frage maßgebend: „Wie nützt das, was ich tue, meinen Mitmenschen?“
Am 18. März 2010 wurde sie für Ihr Engagement mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven politischen Arbeit in Hofheim wurde Ihr der Ehrentitel „Stadtälteste“ verliehen.
Die SPD Hofheim verliert mit Christiane Pancé eine kritische, engagierte Sozialdemokratin und eine treue und wichtige Freundin, auch über die Parteiarbeit hinweg. Sie erinnern sich an die vielen Gespräche und Denkanstöße, die sie gegeben hat. Die SPD Hofheim trauert um eine wichtige Genossin und ist dankbar für die gemeinsame Zeit mit Christiane Pancé.
Quelle: SPD Hofheim

