Misereor-Fastenaktion: Nach dem TV-Gottesdienst Empfang in der Stadthalle

Misereor-Fastenaktion: Nach dem TV-Gottesdienst Empfang in der Stadthalle

Das Bistum Limburg bereitet sich auf die Eröffnung der bundesweiten Fastenaktion des katholischen Entwicklungshilfswerks Misereor vor – Hofheim spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wie berichtet, findet die Eröffnung am Sonntag, 22. Februar, mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul statt, der von der ARD ab 10 Uhr live übertragen wird – in ganz Deutschland.

Wie jetzt mitgeteilt wurde, lädt das Bistum im Anschluss zu einem Empfang um 11.30 Uhr in der Stadthalle Hofheim ein. Ein abwechslungsreiches Programm mit Gästen des Projektpartners in Kamerun und Vertretern des Bistums Limburg und von Misereor wird versprochen. Eine Anmeldung über die Misereor-Webseite ist möglich.

Misereor Hungertuch
Das Misereor-Hungertuch 2026. Es wurde von der Leipziger Künstlerin Konstanze Trommer entworfen und rückt Kinder aus verschiedenen Kontinenten in den Mittelpunkt.

Bereits am Freitag, 20. Februar, wird um 17 Uhr im Foyer der Stadthalle eine Ausstellung zu 50 Jahren Misereor-Hungertücher eröffnet.

Um 19.30 Uhr zeigt der Filmpalast Hofheim den Film „Der (neue) gute Deutsche“, der sich mit dem früheren kamerunischen König Rudolf Duala Manga Bell und der deutschen Kolonialgeschichte beschäftigt. Im Anschluss findet ein Gespräch zum Film statt.

Am Samstag, 21. Februar, treffen um 11 Uhr verschiedene Gruppen von Misereor-Hungertuchwallfahrern am Tivertonplatz in Hofheim ein. Um 12 Uhr folgt ein Impuls und ein Wallfahrer-Gottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger in der Kirche St. Vitus in Kriftel. Alle Interessierten sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Misereor 2026 will jungen Menschen in Kamerun helfen

Unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an“ rückt die Misereor-Fastenaktion die Situation junger Menschen in Kamerun in den Mittelpunkt.

In der kamerunischen Hauptstadt Douala sind 70 Prozent der Einwohner unter 35 Jahre alt. Viele leben unterhalb der Armutsgrenze. Es fehlen Jobs und Ausbildungsplätze, sodass viele junge Menschen auf unsichere oder schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse angewiesen sind.

Die von Misereor geförderte Partnerorganisation CODAS-Caritas Douala unterstützt junge Menschen dabei, durch qualifizierte Ausbildung die Grundlagen für ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu schaffen. Sie übernimmt Teile der Ausbildungskosten, erschließt zukunftsträchtige Berufsfelder und begleitet die jungen Menschen auf ihrem Weg in den regulären und fair bezahlten Arbeitsmarkt.

Mit der Fastenaktion 2026 möchte Misereor nicht nur auf globale Zusammenhänge aufmerksam machen, sondern auch Menschen in Deutschland motivieren, sich zu engagieren – sei es durch Spenden, persönliches Engagement oder solidarisches Handeln. Eine parallel laufende Kinderfastenaktion bereitet das Thema altersgerecht für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren auf. Am 5. Fastensonntag, 22. März, werden dann in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands Spenden für die Arbeit von Misereor gesammelt.

Quelle: Bischöfliches Hilfswerk Misereor

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