Hofheimer Sinngespräch über gemeinsame Werte der Weltreligionen
Der Volksbildungsverein Hofheim lädt am Freitag, 21. November, zu den 22. Hofheimer Sinngesprächen ein. Unter dem Titel „Miteinander reden – nicht abgrenzen: Was haben die abrahamitischen Religionen gemeinsam?“ widmet sich die Veranstaltung einem hochaktuellen und zugleich grundlegenden Thema. In einer Zeit zunehmender Polarisierung und gesellschaftlicher Spannungen geht es darum, welche Werte Judentum, Christentum, Islam und Bahaitum verbinden und wie diese ethisch-moralischen Grundlagen dazu beitragen können, das Zusammenleben in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft friedlicher, achtsamer und menschlicher zu gestalten.
Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom Frankfurt, apl. Professor für Christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität Frankfurt und Vorsitzender des Frankfurter Rates der Religionen, wird mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen. Als anerkannter Experte des interreligiösen Dialogs zeigt er Wege auf, Brücken zwischen den Religionen zu schlagen und Perspektiven für ein respektvolles Miteinander zu eröffnen.
Im Anschluss vertieft ein moderiertes Gespräch unter Leitung von Ansgar Kemmann, Geschäftsführer des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche, zentrale Fragen gemeinsamer Wertvorstellungen, interkultureller Verständigung und ethischer Orientierung. Ziel der Diskussion ist es, Impulse für einen Dialog zu geben, der über Glaubensgrenzen hinausgeht und insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven auf ein gemeinsames Miteinander eröffnet.
Die Veranstaltung findet im Kellereigebäude (Schönbornsaal) statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich. Im Vorverkauf kostet der Eintritt über die Webseite des Volksbildungsvereins 10 Euro, für Mitglieder 8 Euro, oder über die Tolksdorf Buchhandlung in Hofheim.
Quelle: Volksbildungsverein

