Polizei warnt eindringlich vor „Schockanrufen“ von angeblichen Polizisten

Polizei warnt eindringlich vor „Schockanrufen“ von angeblichen Polizisten

In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu „Schockanrufen“ und Anrufen von sogenannten falschen Polizeibeamten. Mit der mittlerweile gängigen Masche, dass es in direkter Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und man nun die Vermögenswerte sichern wolle, kontaktierten die Betrüger die Menschen. Aus diesem Grund gibt die Polizei einige Hinweise:

Stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Notruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle.

Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen – etwa vereinbarte Codewörter – als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein.

Und ganz wichtig: Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass eine stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend – wenn Sie den Anruf überprüfen möchten – die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle.

Zum Hintergrund kurz erklärt: Die Betrüger können den Eindruck erwecken, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tatsächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese können sich dann als polizeilicher Notruf ausgeben und ihre Täuschung fortsetzen. Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie die Polizei oder eine andere Stelle anrufen.

Quelle: Polizei

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 Hofheim-News | Impressum | Datenschutzerklärung