Neben Hofheims erstem Rechenzentrum: Syna baut Umspannwerk in Marxheim aus
Die Syna GmbH investiert weiter in die regionale Energieinfrastruktur. Auf dem Gelände des Umspannwerks Marxheim entsteht eine neue Mittelspannungsschaltanlage. Das sei ein wichtiger Schritt für die Versorgungssicherheit im Rhein-Main-Gebiet, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Gleich neben dem Umspannwerk haben erst kürzlich die Bauarbeiten für das erste Rechenzentrum in Hofheim begonnen; im Hintergrund steht ein US-Konzern, die Süwag ist mit zehn Prozent beteiligt. Hofheim-News hatte Anfang des Monats exklusiv darüber berichtet („Hofheim startet in das Zeitalter der Mega-Rechenzentren“).
Jetzt informiert die Syna – sie ist die Netztochter der Süwag Energie AG – über weitere Bauarbeiten. Die Energiewende sowie die fortschreitende Elektrifizierung in Haushalten, Gewerbe und Industrie ließen den Strombedarf stetig steigen, schreibt das Unternehmen. Um diesen künftig zuverlässig abzudecken, stelle man die Weichen für die Zukunft.
Durch die neue Schaltanlage schafft die Syna die technischen Voraussetzungen, um die Bemessungsleistung der Transformatoren vor Ort deutlich zu erweitern. In der Folge kann die Gesamtleistung des Umspannwerks mehr als verdoppelt werden.
„Eine leistungsfähige Netzinfrastruktur ist die Grundlage für eine zuverlässige Energieversorgung. Mit dem Bau der neuen Mittelspannungsschaltanlage investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Netzes und schaffen zusätzliche Kapazitäten für die Region“, erklärt Sebastian Langner aus dem Planungsbereich für Umspannwerke bei der Syna.
Ein praktischer Vorteil des Projekts: Da der Neubau direkt auf dem bestehenden Betriebsgelände realisiert wird, bleiben Beeinträchtigungen für die Bevölkerung aus. Verkehrseinschränkungen oder sonstige Behinderungen im öffentlichen Raum sind während der Bauarbeiten nicht zu erwarten.
Quelle: Syna

