Omas gegen Rechts: Wünsche der Bürger im Rathaus übergeben
Während des Kommunalwahlkampfes hatten die „Omas gegen Rechts“ die Aktion: „Was wünschst Du Dir für Hofheim“ ins Leben gerufen. Die Teilnahme war rege: Mehr als 60 Karten wurden ausgefüllt.
Die Teilnehmenden wünschten sich bessere Radwege und mehr Grün, weitere Kitaplätze, die auch bezahlbar sind, mehr Angebote für Jugendliche, längere Öffnungszeiten der Stadtbücherei, Barrierefreiheit und bezahlbaren Wohnraum. Einige schrieben auch, dass sie keine Rechtsextremen im Stadtparlament sehen möchten.
Kürzlich fand die Übergabe der „Wunschzettel“ an Bürgermeister Wilhelm Schultze statt, der die Karten gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Alexander Tulatz im Rathaus entgegennahm. „Die Wunschkarten machen deutlich, dass sich die Hofheimerinnen und Hofheimer eine lebenswerte, vielfältige und zukunftsfähige Stadt wünschen“, sagte Schultze. Viele der genannten Themen würden die Stadtpolitik bereits intensiv beschäftigen, andere Anregungen nehme man gerne mit. „Mein Dank gilt den Omas gegen Rechts für ihr Engagement und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich die Zeit genommen haben, ihre Wünsche für Hofheim zu formulieren.“
Während der Bürgermeister die Wünsche mit großem Interesse las, erläuterten parallel dazu zwei Vertreterinnen der „Omas gegen Rechts“, für welche zentralen Grundsätze sie sich einsetzen: Menschenwürde, Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Sie berichteten dem Rathauschef auch, mit welchen vielfältigen Aktionen sie sich in Hofheim engagieren, um ihre Werte sichtbar zu machen und weiterzugeben. Dazu zählten auch die regelmäßigen Infostände sowie Theater- oder Chorauftritte während des Kommunalwahlkampfes, die Wunschkarten von Hofheimer Bürgerinnen und Bürgern beschriftet wurden.
Unser Bild oben zeigt die Omas gegen Rechts bei der Übergabe der Wunschzettel an Stadtverordnetenvorsteher Alexander Tulatz (re.) und Bürgermeister Willi Schultze.
Quelle: Omas gegen Rechts

