Kaffee, Kuchen & Gemeinschaft – Marxheimer Café-Treff bleibt Erfolgsmodell

Kaffee, Kuchen & Gemeinschaft – Marxheimer Café-Treff bleibt Erfolgsmodell

Der von der Senioren-Nachbarschaftshilfe (SNH) 2013 ins Leben gerufene Marxheimer Café-Treff feierte am 13. Mai seine 125. Wiederholung. Die Gäste und das Café-Team freuten sich ganz besonders über den Besuch von Bürgermeister Wilhelm Schultze. Rita Reiter-Mollenhauer berichtet darüber:

Stammgäste des Marxheimer Café-Treffs hatten sich sein Kommen gewünscht, nachdem er in der Weihnachtszeit keine zeitliche Lücke für einen Besuch hatte. Nach einer kurzen Begrüßung, in der er sich beim Café-Team für die tolle Organisation und das seit 13 Jahren bestehende Angebot bedankte, kam der Bürgermeister auch sofort ins Gespräch mit den Gästen. Lob und Klagen bekam er zu hören, aber das ist nun einmal das Los eines Stadtoberhaupts. 

„Ich komme immer mal wieder vorbei“, rief Bürgermeister Schultze beim Verlassen des Cafés, „dann werde ich mich mit weiteren Anwesenden unterhalten. Vielen Dank für Ihre Einladung und die interessanten Gespräche.“

Cafe
Bürgermeister Willi Schultze genoss den Besuch beim Marxheimer Café-Treff erkennbar.

Rita Reiter-Mollenhauer, eine der Organisatorinnen der ersten Stunde, schilderte den Anwesenden noch einmal die Geschichte des Marxheimer Café-Treffs, den es seit April 2013 gibt:

Nach einer Umfrage in Marxheim, in der sich die Bürgerinnen und Bürger für ein Café ohne kirchlichen Hintergrund aussprachen, griffen eine Handvoll Frauen den Wunsch auf und boten der SNH an, im Marxheimer Bürgerhaus einmal im Monat einen Cafétreff zu organisieren.

Die damalige Geschäftsführung war sofort begeistert und stimmte sofort zu. Mit Tobias Undeutsch und Horst Kanter, den damaligen Verwaltern des Bürgerhauses Marxheim, gab es sofort zwei Unterstützer der ganzen Sache. Sie wollten auf diese Weise das damals noch junge Bürgerhaus bekannter machen. 

Gesagt, getan! Reiter-Mollenhauer erzählte: „Mit 20 bis 30 Gästen rechneten die fünf Bäckerinnen, backten fünf Kuchen, organisierten eine große Kaffeemaschine und warteten am 17. April 2013 ganz gespannt auf die Gäste. Die Türen öffneten sich – und ruckzuck waren alle Tische im Seminarraum belegt. Aber der Besucherstrom riss nicht ab. Weitere Tische und Stühle wurden aus dem Lager geholt und im Flur aufgestellt.“ Dennoch wurde schnell klar, dass der vorhandene Kuchen nicht reichen würde. Zum Glück gab es genug davon beim Bäcker Schießer gegenüber, der die Organisatorinnen über den Ansturm von rund 100 Gästen rettete.

Viele der Gäste der ersten Stunde kamen tatsächlich, um bei dieser Gelegenheit das Bürgerhaus von innen kennen zu lernen. Aber ein großer Teil kam auch, um ein Café von und für Marxheimerinnen und Marxheimern aus der Taufe zu heben.

Inzwischen sind 13 Jahre ins Land gegangen, das Café der SeniorenNachbarschaftshilfe gibt es immer noch, die Teams haben gewechselt – aber die Gäste blieben zum großen Teil treu, sogar über die Corona-Pause hinweg.  

Die ohnehin stets ansprechenden und mit großer Sorgfalt und Liebe gebackenen Torten und Kuchen ließen auch diesmal wieder keine Wünsche offen. Von 15 bis 17 Uhr fanden, wie jeden zweiten Mittwoch im Monat, viele Gespräche und ein reger Austausch über Marxheimer Neuigkeiten in gemütlicher Runde statt.

So war es von Anfang an. Die Organisatorinnen hoffen, dass es noch lange so weitergeht.

Quelle: SNH

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