Drei Frauen stellen sich vor: Wir sind die Seniorenberatung von Hofheim
Seit dem vergangenen Oktober ist die Seniorenberatung der Stadt Hofheim wieder komplett: Die Seniorenberaterinnen Milena Harms, Nina Kammerer und Sabine Schroth unterstützen ältere Menschen in vielen Lebensfragen. Die Beratung gibt es seit 47 Jahren; damit ist sie die älteste Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren im Main-Taunus-Kreis. Da mittlerweile mehr als 12.000 Hofheimerinnen und Hofheimer über 60 Jahre alt sind, wächst der Bedarf an Informationen, Beratung und Unterstützungsangeboten kontinuierlich.
Milena Harms ist seit über einem Jahr in der Seniorenberatung tätig, studierte davor Soziale Arbeit in Frankfurt und absolvierte ihr Anerkennungsjahr bei der Stadt Hofheim in der Seniorenberatung. „In den persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen und den Angehörigen entstehen viel Nähe und Vertrauen“, erläutert sie ihre Arbeit.
Nina Kammerer ist seit Oktober 2025 Teil des Teams. Nach ihrem Bachelorabschluss war sie zunächst in der Jugendhilfe tätig und absolvierte dann ein Masterstudium im Bereich Beratung und Casemanagement. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie mehrere Jahre in der Seniorenhilfe in Frankfurt am Main. „In meiner täglichen Arbeit erkenne ich immer wieder, wie viele Ressourcen, Erfahrungen und Potential im Alter stecken“, erklärt sie.
Sabine Schroth ist seit 2017 in der Seniorenberatung tätig. Sie studierte Diplompädagogik mit dem Schwerpunkt Demenz und Depressionen im Alter und arbeitete danach in einer Frankfurter Stiftung, in der sie Menschen mit Demenz in einer speziellen Einrichtung ganzheitlich betreute und pflegte. Im Anschluss übernahm sie die Leitung des Sozialen Dienstes einer Einrichtung in Heusenstamm und später in Liederbach. Als in ihrer Heimatstadt Hofheim die Stelle in der Seniorenberatung ausgeschrieben wurde, zögerte sie nicht lange. „Jetzt habe ich die Möglichkeit, Menschen ganzheitlich und präventiv zu beraten, um einen Einzug ins Pflegeheim lange herauszögern zu können“, berichtet sie.
Bei der Beratungsstelle melden sich nicht nur Betroffene – auch Angehörige, Nachbarn und Hausärzte können sich mit ihren Anliegen an die Beraterinnen wenden. Bei Bedarf findet ein Beratungstermin auch gerne im eigenen Zuhause statt. Die Beratung ist trägerneutral, vertraulich und kostenlos. Themen sind der Umgang mit Demenz, ambulante Hilfsdienste, Vorsorge, Hilfsmittel und Wohnformen. Das Ziel ist, älteren Ratsuchenden lange ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.
Wer die Seniorenberaterinnen kennenlernen möchte: Am Dienstag, 3. März, besuchen Nina Kammerer und Milena Harms das Dienstagscafé der SeniorenNachbarschaftsHilfe e.V. von 15 Uhr bis 17 Uhr im Kellereigebäude in Hofheim und stellen sich und die Arbeit der Seniorenberatung vor.
Ansonsten sind die Seniorenberaterinnen in den Zimmern 4 und 5 im Erdgeschoss des Rathauses anzutreffen. Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag auch von 16 bis 18 Uhr. Um Terminvereinbarung wird gebeten. Hausbesuche sind auch möglich. Per E-Mail sind die Beraterinnen unter seniorenberatung@hofheim.de zu erreichen, telefonisch unter den Telefonnummern 06192 202-311, -312 und -313.
Unser Bild oben zeigt (v.l.) Nina Kammerer, Sabine Schroth und Milena Harms
Quelle: Stadt Hofheim

