Gesichter des Hofheimer Wochenmarkts (5): Uli und seine Kaffeebar
Wer über den Hofheimer Wochenmarkt schlendert, trifft sie jede Woche: die Menschen hinter den Ständen. Doch wer sind sie eigentlich? In unserer Serie „Gesichter des Hofheimer Wochenmarkts“ stellen wir sie vor – ihre Geschichten, ihre Produkte und ihre Leidenschaft. Heute Folge 5: Uli und seine Kaffeebar.
Uli und seine Kaffeebar: Ein fester Halt im Markttreiben
Wer über den Hofheimer Wochenmarkt schlendert, kommt an ihm kaum vorbei: Uli (61) aus Mainz und seine Kaffeebar sind seit rund 20 Jahren fester Bestandteil des Geschehens. Zwischen Obstständen und regionalen Spezialitäten hat sich sein Stand längst einen eigenen Platz erarbeitet – als Anlaufstelle für alle, die kurz innehalten wollen.
Was auf den ersten Blick wie ein klassischer Kaffeestand wirkt, ist bei näherem Hinsehen eine kleine Genussstation. Das Herzstück: eine eigens entwickelte Kaffeemischung, die Uli über Jahre hinweg verfeinert hat. „Da steckt viel Tüftelei drin“, sagt er. Und offenbar auch der richtige Geschmack – viele Stammgäste kommen ganz gezielt zu ihm.
Mittwochs und samstags steht Uli auf dem Markt und bietet alles, was das Kaffeeherz begehrt: Espresso, Cappuccino, Café Crema oder Latte. Dazu gibt’s Kakao und die Spezialität „Maccanico“. Ein Getränk aber wird besonders gern unter der Hand weiterempfohlen: der Cortado. „Unsere Insider wissen genau, wovon ich spreche“, sagt Uli und lächelt.
Auch für Erfrischung ist gesorgt: Gerade an warmen Tagen greifen viele Besucher zum frisch gepressten Orangensaft – eine willkommene Pause zwischen zwei Einkäufen.
Doch eigentlich geht es hier um mehr als Kaffee. Ulis Stand ist ein Treffpunkt. Man kennt sich, bleibt stehen, wechselt ein paar Worte. Für viele gehört der kurze Stopp einfach zum Markttag dazu. „Hier trifft man immer jemanden“, hört man oft.
Mit seiner Mischung aus Qualität, Beständigkeit und Nähe zu seinen Kunden ist Uli längst ein Stück Wochenmarkt geworden. Oder anders gesagt: Wer den Markt kennt, kennt auch ihn.
HN/KK



