23. Hofheimer Sinngespräche: Miteinander reden nicht abgrenzen
„Miteinander reden – nicht abgrenzen“ lautet das Motto der 23. Hofheimer Sinngespräche, zu denen der Volksbildungsverein Hofheim am Freitag, 6. Februar, um 19.30 Uhr in den Schönbornsaal des Kellereigebäudes einlädt. Nach dem erfolgreichen Start der Dialogreihe im November 2025 wünschen sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vertiefung der Gespräche – genau das bietet diese Veranstaltung.
Prof. Joachim Valentin wird in einem Impulsreferat von seinen Erfahrungen im interreligiösen Dialog berichten. Bei der letzten Veranstaltung konnte er kurzfristig nicht teilnehmen, nun greift er die Inhalte auf und gibt Einblicke in die Praxis des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Moderiert wird der Abend von Ansgar Kemmann, Geschäftsführer des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche, der für seine offene, einfühlsame Gesprächsführung bekannt ist. Wer beim ersten Termin nicht dabei war, kann ohne Vorwissen problemlos teilnehmen.
Prof. Valentin bringt viel Erfahrung und Expertise in die Gespräche ein: Als Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus in Frankfurt, außerplanmäßiger Professor für Christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität sowie Vorsitzender des Frankfurter Rates der Religionen ist er eine führende Stimme im interreligiösen Dialog. Für sein Engagement wurde er 2019 mit dem Deutschen Dialogpreis ausgezeichnet.
Die Karten sind an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich, im Vorverkauf kosten sie 10 Euro (8 Euro für Mitglieder). Vorverkauf über die VBV-Webseite oder die Buchhandlung Tolksdorf in Hofheim.
Auf unserem Bild sind die Symbole von Christentum, Judentum, Islam und Bahai am Runden Tisch versammelt – die vier großen Religionen, die alle auf Abraham zurückgehen.
Quelle: Volksbildungsverein Hofheim

