Wilhelm Schultze wird als neuer Bürgermeister vereidigt

Wilhelm Schultze wird als neuer Bürgermeister vereidigt

Nun steht es fest: Wilhelm Schultze wird am nächsten Mittwoch, dem 3. September, als neuer Bürgermeister von Hofheim eingeführt und vereidigt. Der feierliche Akt findet im Rahmen einer Sondersitzung der Stadtverordneten statt, die um 18 Uhr im großen Saal der Stadthalle beginnt. Die Sitzung ist öffentlich, jeder kann zuschauen und zuhören. Mit einem größeren Andrang wird gerechnet.

Die eigentliche Arbeit beginnt für den jungen Mann jedoch erst am 15. September. Bis dahin ist Christian Vogt noch im Amt. Er wird am 2. September vom Stadtparlament verabschiedet und zum Altbürgermeister ernannt.

Vogt war von 2006 bis 2019 Stadtverordneter, bevor er zum Bürgermeister gewählt wurde. Zuvor war er von 2001 bis 2007 Mitglied im Wallauer Ortsbeirat. Seine Ehrung findet im Rahmen einer regulären Stadtverordnetenversammlung statt, die für Dienstag, den 2. September, terminiert wurde (Beginn: 18 Uhr, Stadthalle). Auf der Tagesordnung stehen mehr als 30 Themen, darunter „Gewerbegebiet Wallau Ost III”, ein Konzept zur kommunalen Wärmeplanung und Straßennamen im Baugebiet „Junghag” in Wildsachsen.

Vorgelegt wird auch der Finanzstatutsbericht für das erste Halbjahr 2025, der von einem Fehlbetrag in Millionenhöhe ausgeht. Vogt schreibt zum Ende seiner Amtszeit in dem Bericht: „Der Rücklagenbestand zum 31.12.2023 beläuft sich auf rd. 9,64 Millionen Euro. Mit den Jahresabschlüssen 2024 und 2025 werden die verbleibenden Rücklagen mit hoher Wahrscheinlichkeit vollkommen aufgebraucht.“

Gegen Ende der Sitzung stehen noch die Anfragen einiger Fraktionen auf der Tagesordnung. Die Grünen möchten wissen, weshalb die Stadtverordneten und Ortsbeiräte nicht rechtzeitig über die geplanten Hinweisschilder für das Stadtmuseum mit dem Foto „Hanns Bekker vom Rath im Pfauenthron“ informiert wurden. Die Linken verlangen unter anderem Auskunft darüber, warum die Frage, wie der Busverkehr während der Umbauarbeiten am Innenstadtring organisiert wird, nicht frühzeitig beantwortet wurde. Zudem wollen sie die Planung für das Baugebiet an der Homburger Straße stoppen: Sie befürchten, dass der Investor den Baustart so lange verzögert, bis er keine geförderten Wohnungen mehr bauen muss.

Zum geplanten Gewerbegebiet in Wallau Ost III liegen zwei Anträge vor: Die CDU bittet den Magistrat um eine  „grobe prognostische Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen“, um eine fundierte politische Diskussion und Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Die Linken wollen wissen, was in Wallau sonst noch alles an landwirtschaftlichen Flächen überplant wird: Sie nennen den Bahnhof „Wallauer Spange“ samt Haltepunkt und Parkhaus, Ausbau von Straßen (A66 und Anschlusstelle Wallau), Radschnellwege, diverse Anlagen zur Energieversorgung (Konverter, Umspannwerke, Stromtrassen), Rechenzentren sowie Gewerbe- und Wohngebiete.

Quelle: HN / Stadt Hofheim

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