MOKKA-Frauenfrühstück schaut auf das Frauenbild und die Mode der 1950er Jahre

MOKKA-Frauenfrühstück schaut auf das Frauenbild und die Mode der 1950er Jahre

Wippende Petticoats, Nylonstrümpfe und heißer Rock’n’Roll: Die Mode der 1950er Jahre weckt bis heute Bilder einer ganz besonderen Zeit. Doch was trugen Frauen damals tatsächlich? Und was erzählen Kleider, Kittelschürzen und Schönheitsideale über ihren Alltag, ihre Träume und ihre Rolle in der Gesellschaft? Das MOKKA-Frauenfrühstück lädt am Mittwoch, 30. September, um 9 Uhr im Gemeindesaal von St. Peter und Paul (Pfarrgasse 2a, 65719 Hofheim) zu einer modischen Zeitreise in die Wirtschaftswunderjahre ein.

Unter dem Titel „Nylonstrumpf und Kittelschürze – Frauenbild und Mode der 1950er Jahre“ nimmt Angi Henn, Besitzerin des Frankfurter Modegeschäfts Peggy Sue Vintage, die Teilnehmerinnen mit in ein Jahrzehnt voller Gegensätze. Wie kleidete sich ein Teenager-Mädchen, was trug die Frau Mama? Welche Sehnsüchte spiegelten sich in der Mode wider und welches Bild von Weiblichkeit wurde durch Kleidung und Schönheitsideale vermittelt?

Angi Henn kennt die Mode vergangener Jahrzehnte aus Leidenschaft und Beruf. Die studierte Grafikdesignerin eröffnete 2011 ihr Geschäft für Vintage-Mode in Frankfurt am Main und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als „Mode-Nerd“. Für sie erzählen Kleider weit mehr als Modegeschichte: Sie geben Einblicke in Frauenbilder, Schönheitsideale und Lebensverhältnisse einer Zeit. So wird der Blick in den Kleiderschrank der 1950er Jahre zugleich zu einem Blick auf Gesellschaft, Alltag und weibliche Lebenswelten.

Neben dem Vortrag bietet das MOKKA-Frauenfrühstück wie gewohnt Raum für Begegnung, Gespräche und gemeinsames Genießen in entspannter Atmosphäre. Die Teilnahme kostet 5 Euro, zahlbar vor Ort. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung per E-Mail an keb.maintaunus@bistumlimburg.de oder telefonisch unter 069 8008718-470 gebeten.

Organisiert wird das MOKKA-Frauenfrühstück von der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB) und dem Fachbereich Soziales beim Magistrat der Stadt Hofheim.

Quelle: KEB

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