FWG Wallau und Breckenheim setzen auf Kooperation und Bürgernähe
Im Vorfeld der Kommunalwahl am kommenden Sonntag haben die Freien Wählergemeinschaften (FWG) Wallau und Breckenheim gemeinsam Flagge gezeigt. Bereits seit Juni 2024 arbeiten ihre Vertreter in den beiden Ortsbeiräten eng zusammen, um die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner grenzübergreifend zu vertreten.
Jetzt trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der FWG vor dem REWE-Markt in Breckenheim. Der Standort dient als zentraler Treffpunkt für Menschen aus beiden Orten und bot Gelegenheit, über Ziele und Positionen der Wählergemeinschaften zu informieren.
Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit liegt auf der Nahmobilität. Die FWG setzt sich für eine neue Buslinie ein, die Bremthal, Wildsachsen, Medenbach, Langenhain und Breckenheim mit Wallau verbindet und so den Zugang zu Nahversorgern, insbesondere im Gewerbegebiet Wallau, erleichtert. „Nahversorgung und Nahmobilität hängen eng zusammen. Gerade ältere Menschen, die auf ein Auto verzichten, müssen die Grundversorgung unkompliziert erreichen können“, betont die FWG.
Ein weiteres Thema ist das geplante Stromtrassenprojekt Rhein-Main-Link. Die Trassenführung in Breckenheim und Wallau berührt sensible Natur- und Landschaftsräume sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die FWG sieht den Netzausbau als wichtigen Baustein der Energiewende, fordert aber eine Planung, die die Belastungen für die Region möglichst gering hält. „Frühzeitige Information, Transparenz und die Berücksichtigung lokaler Belange sind entscheidend“, heißt es von den Freien Wählern.
Unterstützt wurde die Informationsveranstaltung auch von der FWG Nordenstadt, die sich für eine verkehrspolitische Strategie einsetzt, die die Bedürfnisse der Menschen in enger Abstimmung mit den Nachbarorten berücksichtigt. Dabei spielt auch die Wallauer Spange eine zentrale Rolle. Das Projekt verzögert sich derzeit: Das Genehmigungsverfahren wurde 2025 gestoppt, ein Baustart wird frühestens 2027 erwartet, und die Finanzierung ist noch nicht gesichert.
Die FWG betont, dass wichtige Infrastrukturprojekte für die Region notwendig sind, diese jedoch mit Blick auf die Interessen der Ortsteile, den Natur- und Landschaftsschutz sowie die Bürgerbeteiligung umgesetzt werden müssen. Auf Ebene der Ortsbeiräte wollen die Freien Wähler Entwicklungen konstruktiv begleiten und praktikable Lösungen vor Ort fördern. Unabhängig von übergeordneten Parteistrukturen setzen sie sich direkt für die lokale Politik ein.
Unser Bild oben zeigt die FWG-Wahlkämpfer (v.l.) Borries Thiele (Breckenheim), Christian Bachmann (Nordenstadt), Sigrun Gärber (Breckenheim) sowie aus Wallau Oliver Serr und Stefan Ullrich.
Quelle: FWG Hofheim

