Aus „Anziehpunkt“ wird „fairkauf“: Caritas-Laden setzt auf Nachhaltigkeit

Aus „Anziehpunkt“ wird „fairkauf“: Caritas-Laden setzt auf Nachhaltigkeit

Bislang hieß er „Anziehpunkt“: der 200 Quadratmeter große Secondhand-Laden des Caritasverbandes in der Hauptstraße 35. Sieben weitere Läden gibt es in Taunus und Frankfurt – im Main-Taunus-Kreis außer in Hofheim noch in Schwalbach, Hattersheim und Hochheim. Nun bekommen sie alle einen neuen Namen: Aus „Anziehpunkt“ wird „fairkauf“.

Mit der Umbenennung möchten die Caritasverbände Taunus und Frankfurt die Läden für alle Zielgruppen öffnen und die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz in den Fokus rücken. Eugenie Riffel vom Vorstand des Caritasverbandes Taunus betont: „fairkauf steht für Recycling, Nachhaltigkeit, Umweltschutz – und für den Spaß am nachhaltigen Einkaufen für alle.“ Die Erlöse fließen direkt in die sozialen Projekte der Verbände.

fairkauf
„fairkauf“ steht jetzt über der Eingangstür:

In Hofheim engagieren sich inzwischen über 50 ehrenamtliche Mitarbeitende; darüber hinaus arbeiten sieben Angestellte in Teilzeit oder auf Minijob-Basis. Beim Hofheimer Altstadtfest, beim Gallusmarkt und beim Adventsmarkt beteiligt sich der fairkauf regelmäßig mit Sonderaktionen.

Nicht für den Verkauf geeignete oder überschüssige Textilien werden in Zusammenarbeit mit der Firma Texaid sowie dem Rucksackprojekt für Schulkinder in Afrika „Mary’s Meals“ sinnvoll weiterverwertet.

Spenden können weiterhin hinter dem Ladengeschäft über den Eingang durch das Hoftor abgegeben werden. „Um unser Angebot und Engagement aufrechterhalten zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen“, heißt es in einer Mitteilung des Caritasverbandes. Diese werden dankbar während der Öffnungszeiten entgegengenommen.

Quelle: Caritasverband / Fotos: Raimund Rupp

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