Vier Wallauer für den Ortsbeirat: FWG will transparente Politik
Mit Stefan Ullrich, Oliver Serr, Harald Diehl und Rainer Munkelt stellt sich ein engagiertes Team der Freien Wählergemeinschaft Hofheim zur Kommunalwahl 2026 für den Ortsbeirat Wallau zur Wahl. Vier Wallauer, die ihren Ort kennen und lieben, hier verwurzelt sind und sich für die Zukunft von Wallau einsetzen wollen. In einer Pressemitteilung schreibt die Wählergemeinschaft:
Wallau steht vor wichtigen Entscheidungen: die Zukunft der Ländcheshalle (alt), die Weiterentwicklung des Rezepturhofs sowie die Planungen zum Gewerbegebiet Wallau Ost III. Gleichzeitig haben aktuelle Berichte zur Haushaltslage der Stadt Hofheim, mögliche Erhöhungen der Grundsteuer B und Überlegungen zum Verkauf städtischer Gebäude und Grundstücke – auch in Wallau – deutlich gemacht, wie angespannt die finanzielle Situation ist.
Gerade bei zentralen Infrastrukturprojekten wie der Wallauer Spange zeigt sich, wie sehr Wallau auf verlässliche Politik angewiesen ist. Die erneuten Verzögerungen verdeutlichen, dass große Ankündigungen allein nicht reichen. Was fehlt, sind klare Zeitpläne, transparente Entscheidungen und eine echte Beteiligung des Ortsbeirats. Verkehrspolitische Weichenstellungen dürfen nicht über die Köpfe der Wallauerinnen und Wallauer hinweg getroffen werden. Wallau braucht eine Politik, die Projekte nicht nur verspricht, sondern konsequent und nachvollziehbar voranbringt.
Aus Sicht der FWG müssen diese Themen zusammen gedacht werden. Der Verkauf kommunaler Immobilien kann kurzfristig Einnahmen bringen, bedeutet aber auch den dauerhaften Verlust von Eigentum und Gestaltungsspielraum. Wenn Wohnen gleichzeitig durch steigende laufende Belastungen teurer wird, stellt sich die Frage, für wen neuer Wohnraum noch bezahlbar ist und wie eine sozial ausgewogene Ortsentwicklung gelingen kann.
Die FWG steht für eine sachliche, unabhängige und transparente Kommunalpolitik, ohne parteipolitische Vorgaben und einen fairen Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Vereine, Ehrenamt und das soziale Miteinander dürfen nicht zu den Verlierern einer Haushaltskonsolidierung werden.
Stefan Ullrich (62), Diplom-Verwaltungswirt:
„Wallau kann stolz auf sein vielfältiges und lebendiges Vereinsleben sein. Als Vorsitzender der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim erlebe ich täglich, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird. Gerade die Jugendarbeit in allen Wallauer Vereinen ist von unschätzbarem Wert und darf auch in finanziell schwierigen Zeiten der Stadt nicht leichtfertig infrage gestellt werden.
Angesichts der angespannten Haushaltslage in Hofheim ist es aus meiner Sicht entscheidend, Prioritäten verantwortungsvoll zu setzen und Einsparungen transparent und fair zu gestalten. Ehrenamt, Vereine und soziale Angebote müssen dabei besonders geschützt werden.
Darüber hinaus ist mir wichtig, dass große Vorhaben wie die Zukunft der Ländcheshalle (alt) oder die Entwicklung des Recepturhof offen, ehrlich und mit frühzeitiger Einbindung des Ortsbeirats geführt werden. Gerade wenn Projekte verzögert, neu bewertet – wie im Falle der Wallauer Spange – werden, braucht es klare Informationen und einen offenen Dialog. Ich möchte dazu beitragen, die Interessen Wallaus sachlich, verlässlich und deutlich im Rathaus zu vertreten und die Zusammenarbeit innerhalb des Ortsteils weiter zu stärken.“
Das sagen die Kandidaten:
Stefan Ullrich (62), Diplom-Verwaltungswirt: „Wallau kann stolz auf sein vielfältiges und lebendiges Vereinsleben sein. Als Vorsitzender der HSG Breckenheim Wallau / Massenheim erlebe ich täglich, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird. Gerade die Jugendarbeit in allen Wallauer Vereinen ist von unschätzbarem Wert und darf auch in finanziell schwierigen Zeiten der Stadt nicht leichtfertig infrage gestellt werden. Angesichts der angespannten Haushaltslage in Hofheim ist es aus meiner Sicht entscheidend, Prioritäten verantwortungsvoll zu setzen und Einsparungen transparent und fair zu gestalten. Ehrenamt, Vereine und soziale Angebote müssen dabei besonders geschützt werden. Ich möchte dazu beitragen, die Interessen Wallaus sachlich, verlässlich und deutlich im Rathaus zu vertreten und die Zusammenarbeit innerhalb des Ortsteils weiter zu stärken.“
Oliver Serr (58), Dipl.-Ing. Maschinenbau: „Ohne parteipolitische Brille möchte ich mich für die Belange meines Heimatdorfs einsetzen. Gerade in Zeiten knapper Kassen halte ich eine sachliche, nachvollziehbare Abwägung von Kosten, Nutzen und langfristigen Auswirkungen für unverzichtbar. Bei Themen wie dem Gewerbegebiet Wallau Ost III, aber auch bei der Verkehrsentwicklung insgesamt, braucht es belastbare Fakten, nüchterne Analysen und transparente Entscheidungen. Mein Ziel ist es, die hohe Lebensqualität in Wallau zu bewahren, finanzielle Risiken im Blick zu behalten und notwendige Entwicklungen kritisch, aber konstruktiv zu begleiten – immer mit Blick auf die Interessen der Wallauerinnen und Wallau.“
Rainer Munkelt (83), Direktor i. R.: „Es ist mir besonders wichtig, dass die Interessen von Wallau auch in Hofheim Gehör finden – gerade in Zeiten knapper Kassen. Entscheidungen über Einsparungen oder Prioritäten dürfen nicht einfach über den Kopf der Bürger hinweg getroffen werden. Sie müssen verständlich erklärt und fair abgewogen werden, damit alle nachvollziehen können, warum und wie bestimmte Schritte unternommen werden. Eine vielfältige, sichere Dorfgemeinschaft mit aktiven Vereinen, Treffpunkten und sozialen Angeboten ist in unsicheren Zeiten mehr denn je von entscheidender Bedeutung für die Lebensqualität. Gerade jetzt müssen wir darauf achten, dass solche Angebote nicht durch finanzielle Engpässe gefährdet werden. Dafür möchte ich mich im Ortsbeirat engagieren – für ein Wallau, das auch in Zukunft lebendig und sozial verträglich bleibt.“
Harald Diehl (74), Rentner: „Ich möchte allen Wallauerinnen und Wallauern als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite stehen. Ein offenes Ohr für Anregungen, Sorgen und Probleme zu haben und diese konstruktiv in den Ortsbeirat einzubringen, ist mir besonders wichtig. Gerade bei Veränderungen und notwendigen Sparmaßnahmen braucht es Nähe zu den Menschen vor Ort. Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist essenziell, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Der Zusammenhalt im Ort muss gestärkt und die Lebensqualität auch in schwierigen Zeiten erhalten bleiben. Dies sehe ich als zentrale Aufgabe des Ortsbeirats.“
Quelle: FWG Hofheim


