Ein musikalisches Halleluja: KammerChor führt Händels „Messiah“ auf

Ein musikalisches Halleluja: KammerChor führt Händels „Messiah“ auf

„Hallelujah“ – ein Hit nicht nur von Leonard Cohen, sondern seit bald 300 Jahren der berühmteste Chor aus dem „Messiah“, geschrieben von Georg Friedrich Händel, dem Superstar des Barock. Der KammerChor Hofheim führt das Oratorium am Sonntag, 23. November, um 17 Uhr in St. Peter und Paul in Hofheim auf – gemeinsam mit Solisten und Solistinnen und dem Hochheimer Kammerorchester, unter Leitung von Hans-Georg Dechange.

Kammerchor
Zum Vergrößern anklicken: das Plakat zur Kammerchor-Aufführung.

Händel war ein begnadeter Künstler und zugleich ein pragmatischer Geschäftsmann, von imposanter Statur und ebensolcher Persönlichkeit. Geboren 1685 in Halle (Deutschland), lebte er ab 1712 bis zu seinem Tod 1759 in London, wurde dort berühmt und später britischer Staatsbürger.

Heute würde man sagen: Er war ein echter Boss im Musikbusiness, ein cleverer Unternehmer und Marketing-Profi – ein „Global Player“ seiner Zeit. Er komponierte mit atemberaubender Geschwindigkeit und schuf Musik von majestätischer Wucht, klarer Struktur und emotionaler Melodik. Als es ihm schlecht ging, schlug sein Freund Charles Jennens vor, ein Oratorium über Jesus zu schreiben – nur mit Bibelzitaten. Die Idee entfachte in Händel neue Schaffenskraft: Innerhalb weniger Wochen komponierte er dieses faszinierende große Werk.

„Eine Musik, die auch nach Jahrhunderten noch bewegt und Gänsehaut-Momente garantiert – am 23. November in der Hofheimer Pfarrkirche zu erleben.“

In der Pause wird zu Getränken in den Gemeindesaal eingeladen. Der Eintritt kostet 12 Euro (10 Euro für vbv-Mitglieder), er ist kostenlos für Kinder/Schüler und Schülerinnen, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Hofheim-Pass-Inhaber.

Karten gibt es in der Buchhandlung Tolksdorf oder im Internet (hier).

Quelle: Kammerchor Hofheim

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