Wichtig für alle ab 60: Jetzt gegen Grippe impfen und den Impfpass prüfen

Wichtig für alle ab 60: Jetzt gegen Grippe impfen und den Impfpass prüfen

Der Main-Taunus-Kreis ruft dazu auf, sich zur Grippesaison impfen zu lassen und dabei prüfen zu lassen, welche weiteren Impfungen anstehen. Besonders Menschen, die schwer erkranken könnten, sollten jetzt mit ihrer Hausarztpraxis darüber sprechen. In einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung heißt es weiter: 

Im Jahr 2025 wurden im Kreis 863 Grippefälle gemeldet. Allerdings kann es bei der Grippe und anderen Infektionskrankheiten sein, dass es eine Dunkelziffer gibt, die höher liegt.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen. Das gilt unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Schwangere. Die Empfehlung richtet sich auch an Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie Menschen, die engen Kontakt zu besonders gefährdeten Personen haben.

Wer sich gegen Grippe impfen lässt, sollte dies möglichst zwischen Oktober und Mitte Dezember tun. Der Schutz baut sich in der Regel innerhalb von zehn bis 14 Tagen auf. Die Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt meist nach dem Jahreswechsel.

Bei dieser Gelegenheit lässt sich auch prüfen, welche weiteren Impfungen anstehen. Neben den Grippefällen wurden im Main-Taunus-Kreis 2025 auch 439 COVID-19-Fälle, 155 RSV-Fälle und 23 Pneumokokken-Fälle gemeldet. RSV ist ein Virus, das die Atemwege befällt. Gerade ältere und vorerkrankte Menschen können an diesen Infektionen schwer erkranken.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt unter anderem Menschen ab 75 Jahren und Personen mit bestimmten Grunderkrankungen, ihren Schutz gegen COVID-19 jährlich auffrischen zu lassen. Gegen RSV sollten sich alle Menschen ab 75 Jahren einmalig impfen lassen. Das gilt auch für Menschen ab 60 Jahren, die schwer vorerkrankt sind oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Gegen Pneumokokken sollten sich unter anderem Menschen ab 60 Jahren impfen lassen.

Der Kreis rät deshalb, zum nächsten Hausarztbesuch den Impfpass mitzubringen. Die Praxis kann prüfen, welche Impfungen fehlen oder aufgefrischt werden sollten und ob sich mehrere bei einem Termin verbinden lassen.

Quelle: Kreisverwaltung

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