„Rettungsdienst-Versorgung gesichert“ – Kreis vergibt Auftrag an Hilfsorganisationen bis 2031
Der Main-Taunus-Kreis sorgt auch ab 2027 für einen verlässlichen Rettungsdienst. Die Verwaltung hat das Deutsche Rote Kreuz, den Malteser Hilfsdienst, den Arbeiter Samariter-Bund und die Johanniter Unfallhilfe für weitere fünf Jahre beauftragt.
Die vier Hilfsorganisationen betreiben weiterhin die Rettungswachen in Hofheim sowie in Bad Soden, Eppstein, Eschborn und Wicker. Der Kreisausschuss hat die neuen Vereinbarungen für die Zeit vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2031 beschlossen. In einer Pressemitteilung der Behörde lässt sich Kreisbeigeordneter Axel Fink so zitieren:
„Wer nach einem Unfall oder bei schwerer Krankheit Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, dass schnell ein Rettungswagen kommt. Mit den neuen Vereinbarungen sichern wir diese Hilfe auch in den kommenden Jahren verlässlich ab.“
Die bisherigen Verträge laufen Ende 2026 aus. Deshalb wurden die Aufgaben neu vergeben. Dabei konnten sich Hilfsorganisationen bewerben, die im hessischen Katastrophenschutz mitwirken. Der Kreis prüfte die Bewerbungen nach festgelegten Kriterien. Die neuen Verträge greifen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren auf und passen einzelne Regelungen an veränderte Rahmenbedingungen an.
Dem Kreis entstehen den Angaben zufolge durch die Verträge keine direkten Kosten. Die Krankenkassen rechnen die Einsätze unmittelbar mit den beauftragten Hilfsorganisationen ab.

